"Go Fast" klingt nach B-Movie, die Darsteller sind weitestgehend unbekannt (zumindest hier zu Lande) und der Plot scheint auch 0-8-15.
Dennoch: Der Film hat mich überzeugt. Nicht in der Handlung oder der Performance der Schauspieler, sondern durch eine der besten Kameraführungen und Postproduction, die ich seit langem in einem Cop-Thriller gesehen habe!
Die Locations sind perfekt gewählt, die Bilder hauen einen um, sofern man sich etwas für ästhetische Bildgewalt interessiert bzw. dafür empfänglich ist.
Es beginnt mit Pariser Vororten, Ghettos; wird durch Spaniens Küste und Marokko später noch getoppt. Die Verfolgungsjagden und Rennen sind wahnsinnig gut eingefangen, was wirklich verdammt viel Laune macht zu beobachten.
Der einzige Schwachpunkt ist die Story. Im Prinzip sind sehr starke Ansätze vorhanden und die Polizeiarbeit und das Drogenmilieu scheinen solide recherchiert; aber der Kick fehlt etwas. Tut der Laune beim Ansehen aber keinerlei Abbruch.
Man kann den Film fast an jeder Stelle anhalten und hat ein durchgestyltes Foto. The Fast & TheFurious meets Miami Vice. Und die Autofahrten sind aller Ehren wert: Ich ziehe meinen Hut vor dem Filmteam und der Art Direction: Chapeau! Mehr davon! 1 mal bearbeitet, zuletzt 14. Mär 2010, 03:06 Uhr
5 von 5 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.
"Go Fast" klingt nach B-Movie, die Darsteller sind weitestgehend unbekannt (zumindest hier zu Lande) und der Plot scheint auch 0-8-15.
Dennoch: Der Film hat mich überzeugt. Nicht in der Handlung oder der Performance der Schauspieler, sondern durch eine der besten Kameraführungen und Postproduction, die ich seit langem in einem Cop-Thriller gesehen habe!
Die Locations sind perfekt gewählt, die Bilder hauen einen um, sofern man sich etwas für ästhetische Bildgewalt interessiert bzw. dafür empfänglich ist.
Es beginnt mit Pariser Vororten, Ghettos; wird durch Spaniens Küste und Marokko später noch getoppt. Die Verfolgungsjagden und Rennen sind wahnsinnig gut eingefangen, was wirklich verdammt viel Laune macht zu beobachten.
Der einzige Schwachpunkt ist die Story. Im Prinzip sind sehr starke Ansätze vorhanden und die Polizeiarbeit und das Drogenmilieu scheinen solide recherchiert; aber der Kick fehlt etwas. Tut der Laune beim Ansehen aber keinerlei Abbruch.
Man kann den Film fast an jeder Stelle anhalten und hat ein durchgestyltes Foto. The Fast & TheFurious meets Miami Vice. Und die Autofahrten sind aller Ehren wert: Ich ziehe meinen Hut vor dem Filmteam und der Art Direction: Chapeau! Mehr davon!
1 mal bearbeitet, zuletzt 14. Mär 2010, 03:06 Uhr
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