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Chronicle - Wozu bist du fähig? - Rezension

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r3d0x
r3d0x User 21. Apr 2012, 16:54 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
Genau mein Ding!!

Dies ist meine erste Rezension, ich bitte um ein wenig Nachsicht :)

Habe den Film gestern Abend gesehen und bin mit hohen Erwartungen (wie immer) ins Kino gegangen.

Zur Handlung: Will nichts verraten, aber der Trailer führt einen ja schon gut ins
Geschehen ein. Drei Jungs mit telekinetischen Fähigkeiten leben ihre Kräfte aus bis etwas schief läuft. Die Handlung wird gut untermalt durch einen super Sound. Die Geschichte ist simpel aber super umgesetzt. So wie ich mir das eigentlich vorstelle. Der Wechsel zwischen Spannung, Action und Geschichte ist perfekt. Das Ende ist naja...ok aber durchaus vertretbar.

Zu den Schauspielern: Überzeugende Leistung aller Akteure, konnte keine schlechte Leistung feststellen, zumal ich keinen von den Schauspielern kannte, alles neue Gesichter die ihre Aufgabe super gemeistert haben.

Zu den Effekten: Vom Feinsten. Der Trailer hat diesmal nicht den halben Film verraten (wie so oft), sondern macht Bock auf mehr und es kam mehr!!

Fazit: Für mich bis jetzt der Film des Jahres, bis auf das nicht perfekte Ende. Ich wünschte, mir würde sowas mal passieren....oh wie sehr ich es mir wünsche!! :)

Kann den Film nur empfehlen, wirklich, schaut ihn euch an!!

Bis dahin, r3d0x
1 mal bearbeitet, zuletzt 21. Apr 2012, 21:44 Uhr

36 von 39 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


DasFragezeichen
DasFragezeichen that buzz 28. Apr 2012, 01:11 Uhr
9/109/109/109/109/109/109/109/109/109/10
Einfach cool!

Diese Rezension basiert auf dem englischen Director's Cut.

Chronicle muss vom Plot her einfach mein Typ sein, dachte ich mir beim ersten Lesen. SciFi, Superkräfte und doch die Verbindung zum normalen Leben.

Der Film handelt von drei Teenagern, die zu telekinetischen Fähigkeiten kommen und mit diesen rumspielen. Dass man damit allerlei anstellen kann, finden Sie schnell heraus. Sehr schnell..

Das Setting ist hier wieder wie bei Paranormal Activity oder The River. Man sieht alles direkt aus Sicht der Kameras, die meistens von einem der Darsteller getragen wird. Das Setting passt meiner Meinung nach extrem gut zu diesem Film, da es uns doch eine andere Perspektive gibt und sich somit auch auf einen Charakter im Film konzentriert.

Die Story wird sehr gut umgesetzt. Man merkt, dass es sich hier um drei US-Teenager handelt, die selbst gar nicht so recht wissen, was sie nun mit ihren Fähigkeiten machen sollen. Die Hauptdarsteller leisten sehr gute Arbeit und passen sich ihren Rollen sehr gut an.

Der Film ist zudem gut aufgemacht. Man bekommt keine billigen Effekte, sondern ein sehr reales Bild, was auch den Augen an manch so Stellen gefällt.

Und Humor kommt natürlich nicht zu kurz. Es sind Teenager und das zeigen sie auch. :D

Insgesamt ist der Film einfach cool. Es war irgendwie auch schade, dass er etwas kurz geraten ist, was auch zu meinem Punktabzug führt. Man hätte manche Charaktere ruhig detaillierter zeigen können oder einfach mehr Szenen aus dem Leben der Jungs nach Erlangen der Fähigkeiten.

Trotz allem rate ich jedem, mal in den Streifen reinzuschauen. Man muss ein wenig SciFi vertragen können, aber es lohnt sich!

15 von 15 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


Chrissik
Chrissik Meisterlich 14. Mai 2012, 21:00 Uhr
9/109/109/109/109/109/109/109/109/109/10
Was würdest du tun?

Mit einem Budget von 15 Millionen USD ist "Chronicle" eher ein Low-Budgets Film. Trotzdem sind die Kritiken durchweg positiv, sodass ich sehr gespannt auf dieses Werk war.

Handlung
3 Jugendliche finden zusammen eine Art Energiequelle, die ihnen Superkräfte verleit. Fortan trainieren sie diese, sodass sie immer stärker werden. Jedoch hegt Andrew tiefen Groll gegen andere Menschen, weil er früher immer gemobbt wurde. Deshalb missbraucht er seine Fäigkeiten. Dies führt zu Spannungen innerhalb der Gruppe, die sich explosiv entladen.
Der Plot ist vollkommen überzeugend. Er wirft die Frage auf, was wir mit diesen Möglichkeiten tun würden und liefert gleich die verschiedenen Antworten hinterher. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und es rundet den Film auf jeden Fall ab.

Setting
Der Film spielt in Seattle, welches gerade gegen Ende eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Auch die Flugpassagen sind gut umgesetzt. Auch hier ist die altbekannte "Shaky-Cam" am Start, was ich allerdings nicht als störend empfand. Alles in allem überzeugt das Setting.

Charaktere
Der Film lebt von den drei Hauptcharakteren. Andrew, der gemobbte, will sich mit Hilfe der Superkräfte selbst beweisen und es allen zeigen. Dafür riskiert er recht viel. Steve und Richard sind eher beliebt, deshalb entscheiden sie sich auch dazu, ihre Kräfte nur für friedlich Zwecke einzusetzen. Jedoch ist Andrew sehr viel stärker als die beiden, sodass sich hier ein starker Konflikt über die richtige Verwendung der Superkräfte entwickelt.
Alle drei Schauspieler passen sehr gut in ihre Rollen und bringen den Teenager gut rüber.

Fazit
Insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen und auch positiv überrascht. "Chronicle" unterhält sehr gut und hat auch ausreichend Tiefgang. Das filmische Konzept überzeugt ebenso wie Plot und Schauspieler, insgesamt ein sehr gelungener Film. Können sich viele teure Produktionen eine Scheibe von abschneiden.
1 mal bearbeitet, zuletzt 14. Mai 2012, 21:01 Uhr

5 von 5 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


iNSPECTAH_DECK
iNSPECTAH_DECK User 19. Jun 2012, 12:22 Uhr
3/103/103/103/103/103/103/103/103/103/10
Idee hui, Stereotypen Pfui!

Vorsicht Rant!
Vorsicht Spoiler!


Ich hab jetzt endlich mal Chronicle angeschaut und fand ihn beschissen.
Die Idee ist sooo geil und man hätte so viel draus machen können, aber die Charaktere und Dialoge sind leider ein einziges Klischee.
Erst werden sämtliche High-School Stereotypen abgeklappert die es in den letzten 15 Jahren in Hollywood zu sehen gab.
Dann dieses gezwungene und platte Aufbauen von Andrew zum "Bösewicht", wieder mit den Klischees: Sozialbau, saufender/schlagender Vater, krebskranke Mutter und ein ständig heulender und Loser-Image zelebrierender Andrew.
Man versucht möglichst viele 08/15 Gründe reinzuquetschen um den späteren Amoklauf zu rechtfertigen.
Platt, platter, Chronicle.
Dann die beiden anderen mit dem ständigen pubertären cool-getue und pseudo philosophischem Geschwätz. Matt ging mir schon nach der ersten Autofahrt zur Schule auf den Sack.
Am lächerlichsten war aber die Szene mit Andrew auf dem Schrottplatz und sein Geschwafel von der zerquetschten Fliege und dem apex Predator.
Ich dachte mir echt nur noch: WTF, was laberst du da für eine Scheiße?!
Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu alt für dieses High School Hollywood Gedöns, aber wenn man schon einen Streifen auf dem Stereotypen Niveau eines American Pie dreht, dann streicht man bitte, bitte auch diese pseude tiefgründigen Mono-/Dialoge aus dem Drehbuch.
So ist es einfach nur lächerlich!


Der Film hat wirklich einige unterhaltsame Momente, wenn die drei ihre Kräfte entdecken.
Der platte und gezwungene Rest überschattet das aber.
Mit einem besseren Drehbuch und ausgearbeiteteren Charakteren hätte das ein richtig guter Film werden können.
Schade.
1 mal bearbeitet, zuletzt 19. Jun 2012, 12:30 Uhr

4 von 5 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.




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