Der Titel sagt eigentlich schon alles, ich habe zwar schon jede Menge Mainboards mit 8 bis 12 Anschlüssen gefunden, jedoch hingen davon immer maximal 6 an einem Controller, d.h. man könnte ein RAID-5 nur über diese 6 Platten erstellen...
Auch PCI-Express-RAID-Controller scheinen maximal 4 Ports anzubieten (und das auch noch zu recht hohen Preisen)?!
Hintergrund: Ich möchte sehen, ob ein selbstgebauter Rechner unterm Strich billiger als dieses Allnet-NAS sein kann.
Der Weg schein nur über einen Controller zu gehen. Die meisten SATA-Onboard-Controller sind 6+2 oder 6+4 Systeme und ein 16Ports Controller geht bei 546€ (laut geizhals) los.
Unter Windows kann man auch Software-Raids anlegen, mit nem Software-RAID hab ich aber noch mehr Angst um meine Daten als ohne RAID.
Liebäugele gerade mit dem 400-Euro-Controller von LSI mit 3ware-Chip... bei den RocketRAID-Teilen hab ich auch irgendwie ein schlechtes Gefühl... schwere Entscheidung... zum Glück dauerts eh noch ein paar Monate bis der Kontostand ausreicht
Doakes schrieb: Unter Windows kann man auch Software-Raids anlegen, mit nem Software-RAID hab ich aber noch mehr Angst um meine Daten als ohne RAID.
Ein Software-RAID ist ansich sicherer als ein Hardware-RAID, aber langsamer wegen höherer CPU-Last.
Jeder RAID-Controller-Hersteller nutzt intern ein eigenes System zum Formatieren/Partitionieren. Selbst Controller des gleichen Herstellers, aber unterschiedlicher Generationen sind oft nicht kompatibel. Wenn also mal nach ein paar Jahren der Hardware-Controller kaputt geht und kein gleicher Typ als Ersatz vorhanden ist, kann unter Umständen dass ganze RAID unbrauchbar sein. Demnach sollte man sich eigentlich immer einen Ersatzcontroller gleichen Typs in den Schrank legen, so wie bei den Festplatten auch.
Sicher, so ein Controller geht nicht so schnell kaputt wie eine Festplatte, aber gerade schnelle mit aktiver Kühlung sind nicht so sicher wie einfache Onboard-Onchip-Lösungen.
Mehr als 6 SATA-Kanäle, ob nun RAID oder nicht, wirst du bei Mainstream-Chipsätzen nicht finden. Die werden für den Massenmarkt gemacht, da braucht keiner RAID 6 mit 12 Platten. Und mehrere Onbard-Controller zusammenschalten geht aus den oben erwähten Gründen zu 99,9% nicht.
Für sowas braucht man Profi-Hardware. Und die ist richtig teuer. Und lies auch mal Testberichte zu Controllern. Meistens taugen die mit gutem Namen wie Adaptec nicht viel. Die sind teuer, sind aber im Speed grottenlahm. Laut c't-Test waren die im Speed immer weit hinten trotz hohem Preis. Da waren Hersteller, die ich zuvor noch nie gehört habe, besser dran, auch was die RAID-Level angeht.
Was den Speed angeht: Der ist absolut egal, mir geht es nur um Zuverlässigkeit, Speicherplatz (~20 TB ), Redundanz (zB mittels RAID-5 oder 6.. RAID 0+1 wäre auch cool, ist mir aber zu "teuer" was den Netto-Speicherplatz angeht).
Mmh. 1 mal bearbeitet, zuletzt 13. Juli 2010, 10:55 Uhr
Wenn es sicher und billig werden soll, dann wäre sicher das Aufbauen von mehreren RAIDs sinnvoll.
Also mehrfach das gleiche RAID-Array mit den gleichen Controllern und Festplatten aufbauen, sodass man Ersatzplatten und Controller untereinander tauschen kann. Einfach RAID-1 und/oder 5-Controller sind für relativ wenig Geld zu bekommen, RAID-6-fähige Controller dagegen sind oft unverhältnismäßig teuer. Erst recht jene, die 12 oder 24 Platten für ein Array erlauben.
Zudem wäre hier die Sicherheit auch wieder wesentlich geringer, denn wenn z.B. 12 oder 24 Platten einen Modells laufen, kann so bei einer defekten Charge die maximale Ausfallanzahl von 2 Platten schnell mal erreicht sein, ohne dass man zwischenzeitlich die Chance hatte, das Array sich selbst wieder herstellen zu lassen.
Nachteil hierbei ist allerdings, dass man nicht ein einziges Rieselaufwerk hat, sondern mehrere kleinere.
Bei Software-RAIDs hingegen braucht man nur die Platten, und kann diese dann beliebig auch über mehrere Controller hinweg zu einem RAID zusammenschalten.
So braucht man also einfach nur einen Rechner mit vielen SATA- oder SAS-Anschlüssen, z.B. durch viele einfache PCIe-Controllerkarten. Und dann kann man beliebig konfigurueren. Sollte mal der Rechner oder die sonstige Hardware kaputt gehen (aus die HDDs natüürlich), dann einfach an einem anderem Rechner das gleiche OS aufspielen und alten RAID mounten.
Windows XP und Vista können neben Software-RAID 0 und 1 auch Level 5, Windows 7 dann sicher auch. Wie viele Platten ein RAID 5 maximal haben darf, weiß ich allerdings nicht. Bei Windows Server 2008 sind vielleicht auch große Arrays mit vielen Platten möglich, bei den Clientversionen könnte schon nach typischen 5 Platten schluss sein. Wenn also ein großes sein soll, könnte ein Server-Betriebsystem von Nutzen sein.
Unter Linux gibt es da sicher noch bessere Möglichkeiten eines Software-Arrays.
Solange das RAID nicht ausgelastet ist, gibt es praktisch keinen Preformance-Unterschied zwischen Hard- und Software RAID. Nur bei Datenbank- oder Webservern, die hoch frequentiert werden, würde ich eher kein Software-RAID nutzen, es sei denn man hat ein Mehr-Sockel-Board mit Vier- oder Sechskernen zur Verfügung.
Für einen schlappen FTP-Server mit einer 100-Mbit-Anbindung wird ein Software RAIS nix ausbremsen. 1 mal bearbeitet, zuletzt 17. Juli 2010, 23:12 Uhr
Okay, also ich werde auf jeden Fall ein Software-RAID machen... nun gehts also weiter...
Die Platten der Wahl wären
* 13 mal 2 TB im RAID-6
oder
* 9 mal 3 TB im RAID-6 (jaja, gibts noch nicht zu kaufen)
Dazu eine 32 GB SSD fürs OS.
... nun habe ich ein Gehäuse gesucht, aber nur Gehäuse mit max 10x intern 3.5 Zoll gefunden. Die anderen 3 Platten bei der 2-TB-Lösung müsste ich dann in 5.25 Zoll-Schächte hängen...
Nächstes Problem: Das Netzteil. Ein Netzteil mit mehr als 8 SATA-Steckern habe ich nicht gefunden. Drei bis vier könnte man sicher noch von Molex umstöpseln...
... irgendwie scheint mir aber, außer mir ist niemand so verrückt und will ein NAS mit 20 TB bauen... was natürlich schlecht ist, da es meine Kosten steigert. Ein Servergehäuse geht auch erst bei 400-500 Euro los
Das ist aber normal, dass das schwierig sein wird, denn ist es ja auch absolut unüblich, mit normaler Mainstream-Hardware Server-Storage-ähnliche Systeme aufbauen zu wollen.
Wenn du Server-Hardware wie Boards und Controller nimmst, dazu dann Server-Racks oder Server-Tower, dann wirst du auch das von dir benötigte an Schächten und HDD-Anschlüssen finden. Im günstigen Mainstream-Bereich wird sowas kaum zu finden sein. Zudem würde ich bei so vielen internen Platten redundante Netzteile nehmen. Alles an einem finde ich etwas extrem.
Berücksichtige auch eine gute Kühlung, gerade bei vielen Controllern und noch mehr Festplatten, sonst wird so ein 24/7-NAS schnell Platten verlieren, sofern die Kiste denn auch immer laufen soll.
Allerdings muss sich auch sagen, dass wenn Geld für 13 Platten a 2 TB, also um die 1300 EUR zusammen, sowie SATA-Controller mit zusammen 12 Anschlüssen (gibt es überhaupt 13 oder 9 Anschlüsse? - 12 haben und nur 9 nutzen wäre irgendwie komisch) zur Verfügung steht, dann sollte man bei den anderen Komponenten wie Gehäuse oder Netzteile nicht allzusehr geizen.
Man sollte hier mit dem zur Verfügung stehenden Budget ein sicheres System aufbauen und nicht das allergrößte Maximum an Speicherkapazität als oberste Priorität setzen. Denke auch an Dinge wie Blitzschutz, z.B. durch eine geeingnete USV, denn sonst haut eine Überspannung im Netz oder gar mal ein richtiger Blitzschlag gleich 13 Platten samt Daten und den restlichen Rechner weg.
Ich habe die Tage einen Artikel in der aktuellen c't 16/2010 gelesen, Seite 158. Vielleicht hast du die ja selbst oder auch als E-Book zur Hand.
Da geht es um Riesen-RAID-Array mit mehr als 2TB. Da ich selbst noch nie ein Array mit mehr als 2TB aufgebaut habe, kann ich selbst nix dazu sagen. Es geht im Grunde genau wie hier darum, es mit Mainstrem-Hardware versuchen zu wollen. Solltest du mal lesen, sofern du bisher noch nie ein Array mit mehr als 2TB eingrichtet hast.
Ich habe mittlerweile die fünfte 2-TB-Festplatte als externes Wechselrahmen-Laufwerk am Start, die zusammen ca. 8TB Daten beherbergen, vorwiegend 1080p-Filme.
Bevor ich eine Platte praktisch nutze, teste ich diese immer gründlich. Also mindestens einmal komplett beschreiben und wiedereinlesen, was selbst am SATA-Controller gute 14-15 Stunden dauert, meist aber nicht am Stück sondern in Etappen geteilt. Wenn die das besteht, dann gilt diese bei mir als sicher. Wenn man dabei regelmäßig die SMART-Daten im Auge behält und der Rechner nicht gerade im Betrieb ständig vom Staubsauger angefahren wird, dann sollte dass erstmal halten.
Bei den bisher fünf Platten ist eine durchgefallen. Sie zeigte nach mehreren 100GB zunehmenden viele SMART-Schreib- und Lesefehler, Windows meckerte noch nicht. Ohne SMART-Beobachtung wäre das sonst glatt untergegangen und hätte sich später sicher mal sehr bitter gerächt.
Mithilfe von SMART-Screenshots hat der Händler aber nach der Retoure ohne Zeitverzögerung eine fehlerfreie Ersatzplatte geschickt.
Alle Platten sind vom selben Modell, sodass bei einem 13-Platten-RAID schone beim Kauf mal eine kaputt sein kann bzw. fehlerhaft funktioniert. So bietet es sich trotz tagelanger Testzeit an, das aufgebaute RAID vor Befüllung mit Nutzdaten erstmal zu testen. Stell dir vor, du fängst langsam an das RAID zu befüllen und stellt dann in den SMART-Daten fest, das 3 oder 4 Platten sich aufällig verhalten. Wohin dann mit den Daten? Wenn du Pech hat können diese 3-4 Platten bereits dass Enleeren nicht mehr überstehen, wobei doch bei RAID-6 bereits eine dritte kaputte Platte alles zerstört.
Demnach würde ich eher mehrere RAID-5 aufbauen und die Daten auf diese sinnvoll (kategorisiert/thematisiert) verteilen. Ein Riesen-Laufwerk ist zwar etwas praktischer, aber in der Handhabung gerade mit Mainstream-Hardware zu unsicher.
Und die 3-TB-Laufwerke von Seagate würde ich erstmal nicht nehmen, da diese laut c't vorest nur als externe Laufwerke in den Handel kommen und somit noch teuerer sein werden als ohnehin schon neue Laufwerksmodelle. Zudem weiß man noch nicht, wie zuverlässig die sein werden. Greife lieber auf etwas ältere 2-TB-Platten zurück, die sich in Foren und Tests als gut und sicher erwiesen habe. Spiele besser nicht den Beta-Tester. 1 mal bearbeitet, zuletzt 19. Juli 2010, 21:14 Uhr
Lude schrieb: Berücksichtige auch eine gute Kühlung, gerade bei vielen Controllern und noch mehr Festplatten, sonst wird so ein 24/7-NAS schnell Platten verlieren, sofern die Kiste denn auch immer laufen soll.
Soll nicht 24/7 laufen, maximal 5-6 Stunden pro Tag. Dass ich ne gute Kühlung brauche, ist mir bewusst, ja.
Allerdings muss sich auch sagen, dass wenn Geld für 13 Platten a 2 TB, also um die 1300 EUR zusammen, sowie SATA-Controller [...] dann sollte man bei den anderen Komponenten wie Gehäuse oder Netzteile nicht allzusehr geizen.
Naja, ist ja nicht so, dass ich das Geld einfach so habe, stecken ja mehrere Monate sparen dahinter. Und dass ich mit Server-Hardware unter 2000 Euro bleiben kann, glaube ich nicht
Ich habe die Tage einen Artikel in der aktuellen c't 16/2010 gelesen, Seite 158. Vielleicht hast du die ja selbst oder auch als E-Book zur Hand.
Habe ich auch gelesen, ist aber unter Linux (mdadm) eigentlich kein Problem. Habe da schon mehrfach Arrays (RAID-1 allerdings) über 2 Platten mit je 2 TB gemacht. Ist allerdings noch nie was ausgefallen, das würde ich dann in meinem RAID-6 mit simulierten Plattenausfällen testen, stand ja in der c't auch was dazu, wenn ich mich recht entsinne.
Einen Testparcour wie deinen würde ich meine Platten auch durchlaufen lassen...
Demnach würde ich eher mehrere RAID-5 aufbauen und die Daten auf diese sinnvoll (kategorisiert/thematisiert) verteilen. Ein Riesen-Laufwerk ist zwar etwas praktischer, aber in der Handhabung gerade mit Mainstream-Hardware zu unsicher.
Mmmh...
doom2k schrieb: Also ich habe es zwar nicht ganz so groß wie du es planst aber folgendes habe ich gemacht:
Wenn es das mal mit LAN geben würde, dann wäre es tatsächlich interessant. Vorteil von USB/eSATA ist allerdings, dass TrueCrypt vermutlich unproblematischer damit arbeiten kann.... Bei NAS über LAN hat man da ja das Problem, dass Datei-Container nur Read Only von mehreren Personen gleichzeitig gelesen werden können und Partitions-Container garnicht möglich sind.
Wobei zB das 60600 von ALLNET auch "256 Bit AES-Verschlüsselung" anbietet. Allerdings bin ich da etwas misstrauisch, und habe Angst, dass die Verschlüsselung meine Daten schreddert.
Alles ziemlich schwere Entscheidungen.... Danke für die Antworten jedenfalls schonmal
bei den Clientversionen könnte schon nach typischen 5 Platten schluss sein
Windows 7 kann ohne Patch 5, mit "unbegrenzt" (Sys files von 2008 R2) - 2008 R2 auch "Unbegrenzt"
(gibt es überhaupt 13 oder 9 Anschlüsse? - 12 haben und nur 9 nutzen wäre irgendwie komisch)
Nein, wie beim Ram: 2,4,6 (selten),8,10 (selten),12,14 (sehr selten),16 (selten),18,20 (selten),22 (praktisch garnicht),24 usw.
Normal sind:
12,24,32,64 (wobei 64er extrem selten sind) - als wirkliche High Ende controller kann ich 3ware empfehlen, im speziellen den 9650SE mit 24 SATA Ports (bzw. 6 x SAS) - allerdings kosten die teile ~1000 Euro / Stück.
Gehäuse dafür wirst du schwer bekommen - da ist Handarbeit angesagt.
Wenn du Lust hast schreib mich mal an (irc.rizon.net / nick wm) - hab schon öfters solche (und auch weitaus Größere Arrays bis 80TB N+1) gebaut, kann dich etwas beraten.
wm schrieb: Nein, wie beim Ram: 2,4,6 (selten) ...
Bei den Intel Core i7 Mainboards gibt es 6 Speicherslots, da einige dieser Triple Channel unterstützen.
Keine Ahnung, warum da Intel nicht gleich auf Quad Channel gegangen ist. Prozessoren mit 3 Kernen wie bei AMD, wobei dann sogar nur einer stillgelegt wurde, sowie Triple Channel sind mir irgendwie nicht suspekt.
Auch 3-TB-Platten hören sich irgendwie komisch an, wobei bei den aktuell erreichten Kapatitäten Festplatten sicher jetzt nur noch in 1-TB-Schritten anwachsen werden. Ich glaube kaum, dass nach einer 4-TB-Platte eine 8-TB-Platte kommen wird, sondern sicher erst eine mit 5-, 6- und 7TB.
wm schrieb: Gehäuse dafür wirst du schwer bekommen - da ist Handarbeit angesagt.
Was heißt hier Handarbeit?
Komplett selbst bauen oder geeigenete Gehäuse modifizieren? 1 mal bearbeitet, zuletzt 21. Juli 2010, 20:23 Uhr
Auch 3-TB-Platten hören sich irgendwie komisch an, wobei bei den aktuell erreichten Kapatitäten Festplatten sicher jetzt nur noch in 1-TB-Schritten anwachsen werden. Ich glaube kaum, dass nach einer 4-TB-Platte eine 8-TB-Platte kommen wird, sondern sicher erst eine mit 5-, 6- und 7TB.
Naja, 2TB haben normalerweise 2 x 1TB Platter - demnach müssten 3TB 2 x 1,5TB Platter haben (weil 3 x 1TB platter afaik nicht in ein case passen) - ob das so stabil laufen wird?
Lieber warten bis 2TB platter verfügbar sind, dann sind 4TB HDDs nicht mehr fern.
Komplett selbst bauen oder geeigenete Gehäuse modifizieren?
Kommt auf mehrere Faktoren an, wir nehmen normalerweise ausrangierte 4-8U cases, entkernen die und schweißen uns HDD trays zurecht - wenns nicht rackmount sein muss eignen sich alte Bigtower Gehäuse 1A, wegen der enormen größe, und dem vielen space wenn man es mit neuerer, kleinerer Hardware benutzt. 1 mal bearbeitet, zuletzt 22. Juli 2010, 23:09 Uhr
wm_ schrieb: Naja, 2TB haben normalerweise 2 x 1TB Platter - demnach müssten 3TB 2 x 1,5TB Platter haben (weil 3 x 1TB platter afaik nicht in ein case passen) - ob das so stabil laufen wird?
Lieber warten bis 2TB platter verfügbar sind, dann sind 4TB HDDs nicht mehr fern.
2TB-HDDs haben normalerweise 4 Platter (die ersten 2TB-Modelle), es gibt aber auch schon welche mit 3 Platter. So ist das zumindest bei WD (WD20EARS erst mit 4 Platter, neuerdings auch mit 3), und ich denke mal die anderen Hersteller werden es ebenso machen, denn sonst wären ja bereits 5TB-Modelle zu haben, denn Hitachi/IBM hatte und hat z.B. oft Modelle mit 5 Platter im 3,5-Zoll-Gehäuse in Angebot (z.B. aktuell 7K2000).
5 Platter sind allerdings die Obergrenze bei 3,5-Zoll, bei 2,5-Zoll sind es soweit ich weiß 3.
Die 1,5-TB-HDDS sind oft 2-TB-Modelle, wo aber nur der äußere Bereich formatiert und genutzt wird (Short Stroke). So sind diese über die Kapazität gesehen schneller als 2TB-Modelle, wiegen aber das gleiche, da die Anzahl der Platten trotz geringerer Kapazität eben gleich ist. 1 mal bearbeitet, zuletzt 23. Juli 2010, 00:28 Uhr
Um das nochmal aufzugreifen, wundert mich ein wenig, dass das keiner kannte (oder habe ich es überlesen?)... den Tipp hab ich heute vom Kollegen an der Arbeit bekommen:
Doch, sowas kannte ich, aber hier ging es ja eher um das Mainboard mit vielen Anschlüssen und weniger um ein passendes Gehäuse. Zudem wird es auch damit schwer, viele Platten unterzubringen. Die Ersparnis ist ja mit einer Platte mehr da nicht allzu groß.
Ich wollte mir sowas vor kurzem (6 oder 9 Monaten) auch mal zulegen, weil ich Wechselrahmen-Schächte suchte. Dabei kam ich dann auch irgendwann zu solchen 'Boxen'. Weiter hab ich aber Kommentare von Käufern solcher Boxen dazu gefunden, die von Temperaturproblemen und/oder Laustärkeproblemen sprachen. Also, für Server, die irgendwo in einem Raum, Abstellkammer oder Keller stehen, mag das egal sein. Wenn aber solche ein Server in ein Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Hobbyraum oder gar Schlafzimmer untergebracht werden soll, sind solche Boxen eher ungeignet. Entweder ist der interne Lüfter zu laut, und wenn man den gegen was besseres und langsameres austauscht gibts gerade im Sommer Tempprobs.
Ich habe dann selbst einfach zwei trägerlose 5.25-Wechselrahmen für je eine 3.5er-Platte gekauft. Die sind etwas luftiger als solche Boxen und haben keine Lüfter. Nur im Extrem-Sommer wird etwas zu warm, sodass ich dann die Platten immer nur begrenz lang im Rahmen mitlaufen lasse. Ich hätte zwar gerne mehr Schächte für Wechselplatten gehabt, aber lieber zwei kühle als viele warme. 2 mal bearbeitet, zuletzt 16. Sept. 2010, 23:43 Uhr
Auch PCI-Express-RAID-Controller scheinen maximal 4 Ports anzubieten (und das auch noch zu recht hohen Preisen)?!
Hintergrund: Ich möchte sehen, ob ein selbstgebauter Rechner unterm Strich billiger als dieses Allnet-NAS sein kann.
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