Das Federal Bureau of Investigation hat im Zuge von Ermittlungen ein Mitglied der US-amerikanischen Screen Actors Guild verhaftet. Der Mann steht im Verdacht, zahlreiche Oscar-prämierte Filme vor deren Veröffentlichung via BitTorrent verbreitet zu haben. Hierzu habe er seine Insider-Kontakte ausgenutzt.
Dem Federal Bureau of Investigation (FBI) ist ein erfolgreicher Schlag gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke gelungen. Im Rahmen einer Ermittlung war man auf Wes DeSoto, ein Mitglied der Screen Actors Guild, aufmerksam geworden. Der Mann steht im Verdacht, urheberrechtlich geschützte Hollywood-Filme illegal via P2P verbreitet zu haben. Bei der Hausdurchsuchung wurde belastendes Material gefunden.
Der Hinweis auf DeSoto kam von der Motion Picture Association of America (MPAA). Diese hatte die Uploads von insgesamt fünf Filmwerken bei The Pirate Bay festgestellt, noch bevor die Filme überhaupt im Kino erschienen waren. Die Zahl möglicher Pre-Releaser war offenbar überschaubar. Wie genau man auf DeSoto kam, wurde nicht bekannt.
Laut dem FBI sowie der MPAA operierte DeSoto unter dem Benutzernamen "mf34inc". Zu den verbreiteten Werken gehörten unter anderem The King's Speech, The Fighter sowie Black Swan. Laut dem Durchsuchungsbeschluss war das FBI während der Hausdurchsuchung außerdem auf der Suche nach Verbindungen zu The Pirate Bay sowie der Release-Group "TiMPE". Ob und in welchem Ausmaß Verbindungen bestehen, ist gegenwärtig unklar.
Gegenüber dem US-Magazin Wired bestritt DeSoto jede Verbindung mit der Release-Group: "Ich bin ein Niemand in der Online-Filesharing-Welt. Die Ermittlungen werden exzessiv geführt und sind eine Verschwendung von Steuergeldern." Bisher wurde keine Anklage gegen DeSoto erhoben. Dies ist jedoch vermutlich nur noch eine Frage von Zeit. Im schlimmsten Fall drohen DeSoto mehrjährige Haftstrafen.
naja es ist wesentlich einfacher kram ins p2p zustellen oder kontakt zu p2p gruppen aufzunehmen. in die scene kommst ja nicht einfach so (bis auf per email kontakt evtl aber das muss dann auch erstmal klappen). sollte er denn echt als erstes auf piratebay gestellt haben ist es allerdings dumm... da hätte man wenigstens irgend nen privaten tracker nehmen können. andererseits sind so nachichten eh immer allgemeiner gehalten und ob das nun zuerst auf tpb oder unter anderem hinterher auf tpb gestellt wurde von wem anderen ist nicht sicher da piratebay nun mal für torrent im allgemeinen steht in der presse.
solche screener würd ich nun wiederum gar nicht verbreiten weil es da ja ziemlich ausgefeilte watermarks gibt und man so oder so auf den leaker zurück schließen kann. wundert mich eigentlich das da immernoch leute drauf kommen die zu leaken geht doch immer nach hinten los
Ich würde es nur von FTP machen. Wo sollen die den wissen von welcher Kiste es pred wurde? Das verteilt sich doch alles rasch auf allen ftps der Welt. Gut außer die haben zufällig jemanden auf den jeweiligen Sites sitzen... Edited 1 times, last at 27 Apr. 2011 7:29 PM
Es geht darum das die Watermarks im Material nur auf bestimmte Personen zutreffen werden. Deshalb ist es absolut egal ob man die Screener über Szene oder P2P verteilt, weil man durch die Watermarks früher oder später eh auf den Leaker kommt.
harmlos wrote: Es geht darum das die Watermarks im Material nur auf bestimmte Personen zutreffen werden. Deshalb ist es absolut egal ob man die Screener über Szene oder P2P verteilt, weil man durch die Watermarks früher oder später eh auf den Leaker kommt.
Mhm, sagt mir, ob ich falsch lieg. Aber dann könnte man ja auch einfach das Watermark blurren oder sonst wie, oder? Dann noch geschickt verteilt und die Sache hat sich.
Brain_Weltherrschaft wrote: Mhm, sagt mir, ob ich falsch lieg. Aber dann könnte man ja auch einfach das Watermark blurren oder sonst wie, oder? Dann noch geschickt verteilt und die Sache hat sich.
Dazu muss man aber erstmal wissen wo das Watermark ist und wie es aussieht. Die Firmen werden sicherlich nicht dumm sein und immer nur dots verwenden, die man in Zeitlupe sehen kann
Die werden schon so ihre Tricks haben, vielleicht ist es auch nur ein anderes Wort, oder eine Vase wurde irgendwo im Film entfernt, wer weiß wer weiß...aber ein interessantes Thema ist es allemal.
harmlos wrote: Dazu muss man aber erstmal wissen wo das Watermark ist und wie es aussieht. Die Firmen werden sicherlich nicht dumm sein und immer nur dots verwenden, die man in Zeitlupe sehen kann
Die werden schon so ihre Tricks haben, vielleicht ist es auch nur ein anderes Wort, oder eine Vase wurde irgendwo im Film entfernt, wer weiß wer weiß...aber ein interessantes Thema ist es allemal.
Asoo, sorry ich hab jetzt erstmal darunter diese wiederkehrenden "property-of"-Einblendungen im Screener verstanden.
Und manchmal halt durchgehende Stellen, die dann aber blurred waren. Ein Beispielwäre da z.B. der Screener von "Das weiße Band" (is schon länger her).
Da gibts bestimmt die ein oder andere Stelle im Film, die "einzigartig" ist, so wie dein Beispiel.
Gibt ja auch ewig viele Möglichkeiten bei so vielen Bildern.
Im Fernsehen lief da mal was über Raubkopierer.
Und dann hat der Typ ein Release geöffnet in so einer Analysesoftware und die hat dann irgendwie ein Wasserzeichen rausgelesen.
Hat leider nicht erklärt, wie, aber war schon erstaunlich...
DasFragezeichen wrote: Im Fernsehen lief da mal was über Raubkopierer.
Und dann hat der Typ ein Release geöffnet in so einer Analysesoftware und die hat dann irgendwie ein Wasserzeichen rausgelesen.
Hat leider nicht erklärt, wie, aber war schon erstaunlich...
Jap, man sollte die "Industrie" nicht mehr unterschätzen, die sind momentan ganz schön Pfiffig...
harmlos wrote: Es geht darum das die Watermarks im Material nur auf bestimmte Personen zutreffen werden. Deshalb ist es absolut egal ob man die Screener über Szene oder P2P verteilt, weil man durch die Watermarks früher oder später eh auf den Leaker kommt.
Ich bin natürlich davon ausgegangen das man weiß wie man die Watermarks entfernt bzw. erkennt. Edited 4 times, last at 28 Apr. 2011 1:35 PM
Dem Federal Bureau of Investigation (FBI) ist ein erfolgreicher Schlag gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke gelungen. Im Rahmen einer Ermittlung war man auf Wes DeSoto, ein Mitglied der Screen Actors Guild, aufmerksam geworden. Der Mann steht im Verdacht, urheberrechtlich geschützte Hollywood-Filme illegal via P2P verbreitet zu haben. Bei der Hausdurchsuchung wurde belastendes Material gefunden.
Der Hinweis auf DeSoto kam von der Motion Picture Association of America (MPAA). Diese hatte die Uploads von insgesamt fünf Filmwerken bei The Pirate Bay festgestellt, noch bevor die Filme überhaupt im Kino erschienen waren. Die Zahl möglicher Pre-Releaser war offenbar überschaubar. Wie genau man auf DeSoto kam, wurde nicht bekannt.
Laut dem FBI sowie der MPAA operierte DeSoto unter dem Benutzernamen "mf34inc". Zu den verbreiteten Werken gehörten unter anderem The King's Speech, The Fighter sowie Black Swan. Laut dem Durchsuchungsbeschluss war das FBI während der Hausdurchsuchung außerdem auf der Suche nach Verbindungen zu The Pirate Bay sowie der Release-Group "TiMPE". Ob und in welchem Ausmaß Verbindungen bestehen, ist gegenwärtig unklar.
Gegenüber dem US-Magazin Wired bestritt DeSoto jede Verbindung mit der Release-Group: "Ich bin ein Niemand in der Online-Filesharing-Welt. Die Ermittlungen werden exzessiv geführt und sind eine Verschwendung von Steuergeldern." Bisher wurde keine Anklage gegen DeSoto erhoben. Dies ist jedoch vermutlich nur noch eine Frage von Zeit. Im schlimmsten Fall drohen DeSoto mehrjährige Haftstrafen.
Quelle : gulli
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