CPU:
Ich habe keine Ahnung, was derzeit so aktuell ist. Anforderungen siehe oben, AES-Befehlssatz ist Pflicht, Stromsparfunktionen für quasi-idle sind bei der zu erwartenden Uptime zwischen soll und muss. Übertakten muss/wird nicht sein.
Ein DualCore-i5 ist nicht mehr ausreichend. Ob jetzt AMD oder Intel ist mir ziemlich egal, solange es Sinn macht und die Anforderungen erfüllt
Mainboard:
Basierend auf der CPU-Wahl, möglichst viele SATA-Ports (8+), Gbit-RJ45, mindestens 2 PCIe-Slots, 3+ dürften aber mittlerweile eh Standard sein. eSATA wäre nett, aber optional.
RAM:
16 oder eher 32GB, wenn das Board dann feststeht.
Grafik:
3+ simultan verwendbare digitale Ausgänge (DP oder DVI), kein Gaming, aber 1080p-Movies. Leise
Evtl. ist schon ein (älteres) Modell vorhanden.
Platten:
Lasst das meine Sorge sein
Netzteil:
Modular, d. h. Kabel die ich nicht brauche, sind nicht im Case. Nach Möglichkeit 12+ SATA-Stecker
Mörder-Grafik kommt nicht rein.
Kühlkonzept:
CPU-Lüfter wenn die CPU feststeht, den Rest sollte ich hinbekommen.
Preisvorstellungen:
Gehobene Ansprüche erfordern entsprechende Geldmittel...
Ein sinnvolles Preis-Leistungs-Verhältnis ohne überteuerte Komponenten ist das Ziel.
Mal schauen, wie es mit Input zu diesen nicht-Standard-Anforderungen aussieht [*zu saftsau und HashWorks schiel* ]. Insbesondere in der CPU/Board/Netzteil-Frage wären mir wichtig
PS: Zusammenbau mach ich selber #yolo 1 mal bearbeitet, zuletzt 29. Apr. 2015, 20:40 Uhr
Hab mal deine Mainboard Anforderungen zusammengeklickt: https://geizhals.de/?cat=mbp4_1150&xf=4400_1~643_eSATA~1244_8~2961_2~2897_3
Da bist du also sowieso auf die High-End Boards beschränkt, wenn du dann noch den aktuelleren Z97 Chipsatz willst hast du nur noch 3 zur Auswahl. Da du dich ja scheinbar schon ganz gut auskennst solltest du am besten mal selber gucken welches Board da in Sachen Features letztendlich in Frage kommt.
CPU: da du ja sowieso ein Z Board nehmen müsstest könntest du natürlich auch direkt eine k CPU dazu nehmen und somit wär auch OC möglich. Wenn du aber auf eine stromsparende Variante Wert legst kannst du mal bei Wikipedia nach TDP sortieren. Ob sich HyperThreading für dich lohnt kann ich nicht sagen, klingt aber eigentlich nicht danach. Lüfter wie immer: Macho
Netzteil: da deine Konfiguration relativ unnormal ist wirst du wohl auf Adapter zurückgreifen müssen. Extrem viele Laufwerke aber keine Grafikkarte ist eher ungewöhnlich, so viele Anschlüsse bieten halt meistens nur die 800W+ Dinger, was viel zu viel für deinen Rechner ist. 500W CM sollte reichen.
saftsau schrieb: Wenn du aber auf eine stromsparende Variante Wert legst kannst du mal bei Wikipedia nach TDP sortieren.
Wobei die TDP Werte natürlich den maximalen Verbauch angeben. Im Idle sollten sich die CPUs nicht so viel geben. Die super stromspar Atoms oder vergleichbares fällt aufgrund der verlangten Leistung sowieso raus.
Bei den Stromsparansprüchen wäre eigentlich eine Laptop-CPU (mit U-Endung) angebracht. Zum Surfen reichen die Locker, nur bei 3D-Rendering oder Videoediting würde ich klar davon abraten.
Die T und S Versionen der normalen CPUs sind eigentlich auch Quatsch, weil die letztendlich auch nur runtergetakte normale Versionen sind und er sowieso ein Board kaufen müsste was das auch unterstützt. Deswegen gibt es T und S auch nur als Tray Versionen, die sind für den OEM Markt gedacht, wo die Hitzeentwicklung nicht zu hoch sein darf aber gleichzeitig billige Boards verbaut werden, die solche Undervolting Möglichkeiten nicht bieten.
Im Verhältnis mit den 12 HDDs ist der CPU Verbrauch aber sowieso zu vernachlässigen mMn...
Als CPU werfe ich mal den Intel Xeon E3-1230 v3 in die Runde. Wenn nicht übertaktet werden soll hat man hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er liegt preislich nur knapp über dem i5-4690 hat aber fast die Leistung des i7-4790. Ich habe selbst den Vorgänger davon und kann mich nicht beschweren. Die CPU hat allerdings keine integrierte GPU, aber es soll ja sowieso eine separate Grafikkarte geben. Die laufen auch auf Desktop Mainboards aber man sollte das vor dem Kauf nochmal mit der CPU Kompatibilitätsliste überprüfen.
Es wurden 3+ digitale Ausgänge gewünscht und ich dachte sowas könnte die integrierten GPU gar nicht. Scheinbar können die mittlerweile doch 3 Displays ansteuern aber keine Ahnung ob das so super ist. Außerdem finde ich gerade fast nur Mainboards mit DVI, DP und HDMI als 3 digitale Ausgänge. Es scheint aber nur DVI und DP infrage zu kommen.
Die Haswell iGPU können das. Zumindest in der Core Reihe, die Pentiums könnens (zumindest offiziell) nicht, vielleicht bekommt man das mit bisschen Gefrickel da auch hin, aber die sind schon sehr abgespeckt.
Und bezüglich HDMI: da kann man ja einfach einen DVI Adapter ranpacken. Da ist sowieso 1.4 überall drin, kann also auch 120Hz bei 1080p, was ja sonst immer der Grund für DVI war. Dürfte hier aber eh kein Anwendungsfall sein, da ja kein Gaming geplant ist.
saftsau schrieb: [...] Da du dich ja scheinbar schon ganz gut auskennst [...]
Ich bin kein Anfänger, habe auch schon Systeme zusammen gestellt und gebaut. Vom Experten bin ich weit entfernt, das Hauptproblem ist im Wesentlichen, dass ich keinen aktuellen Überblick habe. (Und nicht die Zeit, tagelang Wissen nachzulernen.)
saftsau schrieb: Hab ich aus den Anforderungen so jetzt aber nicht rausgelesen. Da steht extra kein Gaming. Deswegen hab ich auch keinen Xeon empfohlen.
Jein, da habe ich mich suboptimal artikuliert. Im Grafik-Abschnitt steht, dass ich da vielleicht schon was habe. Und das ist nach Rücksprache auch tatsächlich so: eine ATI FirePro 2450 (oder dieser sehr ähnlich) würde zur Verfügung stehen. Da passen mal 4 DVI-Monitore dran...
Ich habe allerdings keine Ahnung, ob und wie dieses Gerät mit FullHD-Movies zurecht kommt. Das gilt es noch zu recherchieren bzw. ausprobieren. Ich vermute auch, dass diese dann auch das lauteste Bauteil ist/sein wird.
sebi707 schrieb: Es wurden 3+ digitale Ausgänge gewünscht und ich dachte sowas könnte die integrierten GPU gar nicht. Scheinbar können die mittlerweile doch 3 Displays ansteuern aber keine Ahnung ob das so super ist. Außerdem finde ich gerade fast nur Mainboards mit DVI, DP und HDMI als 3 digitale Ausgänge. Es scheint aber nur DVI und DP infrage zu kommen.
Nicht gewünscht, vorausgesetzt
Äh, ja, afaik sollten neuere i7 mit 3 Monitoren zurecht kommen. Ich hätte allerdings nicht erwartet, dass es tatsächlich Boards mit 3 digitalen Ausgängen gibt (Wie die Zeiten sich ändern...). HDMI auf DVI ist afaik technisch möglich, würde ich aber eher vermeiden. Wenn die FirePro so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann ist das ohnehin obsolet
Mit der Board-Auswahl hat sich implizit auch die Frage ob AMD oder Intel beantwortet. Insofern hilft mir das schon mal sehr, auch wenn mir der Grund dafür noch schleierhaft ist. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schon damit gerechnet habe, dass auch Xeon ins Spiel kommt. Unter der Annahme, dass die FirePro rein kommt, ist die fehlende GPU kein Problem. Sockel ist auch derselbe...
Ich werde mich über das Wochenende mal auf die Boards stürzen und die CPU-Auswahl eingrenzen. Dazu stellt sich mir die Frage, inwiefern sich Xeon und i7 bis auf GPU und ECC-Support voneinander unterscheiden bzw. wo die Vor- und Nachteile liegen. Ich kenne Xeon soweit nur als klassische Server-CPU, wobei heute auch viele Server mit i7 laufen...
PacificStorm schrieb: Bei den Stromsparansprüchen wäre eigentlich eine Laptop-CPU (mit U-Endung) angebracht. Zum Surfen reichen die Locker, nur bei 3D-Rendering oder Videoediting würde ich klar davon abraten.
Wenn ich die Wahl zwischen überhöhter und exorbitanter Stromrechnung habe, dann ist mir ersteres wohl lieber Das ist aber wohl mehr als Soll- statt Muss-Anforderung anzusehen...
Auch muss ich zugeben, dass mir ein Einsatzgebiet abhanden gekommen ist: x264 encoding.
Ich bin etwas überrascht, dass schon das 500W-Netzteil reicht, derzeit läuft ein 600W Cooler Master. Eventuell wird das migriert und das 500W-Teil in das alte System rein.
Vielen Dank soweit für eine sehr zufriedenstellende Diskussion, ich melde mich wieder mit einem konkreteren Konfigurationsvorschlag
AnyThinG schrieb: [...]
Jein, da habe ich mich suboptimal artikuliert. Im Grafik-Abschnitt steht, dass ich da vielleicht schon was habe. Und das ist nach Rücksprache auch tatsächlich so: eine ATI FirePro 2450 (oder dieser sehr ähnlich) würde zur Verfügung stehen. Da passen mal 4 DVI-Monitore dran...
Ich habe allerdings keine Ahnung, ob und wie dieses Gerät mit FullHD-Movies zurecht kommt. Das gilt es noch zu recherchieren bzw. ausprobieren. Ich vermute auch, dass diese dann auch das lauteste Bauteil ist/sein wird.
[...]
Die ist aber wirklich uralt, da wirste echt Probleme bekommen mit aktuellen Sachen. Die iGPU steckt die locker in die Tasche.
AnyThinG schrieb: [...]
HDMI auf DVI ist afaik technisch möglich, würde ich aber eher vermeiden.
[...]
Wieso denn? Das ist digital auf digital, da entsteht kein Qualitätsverlust.
AnyThinG schrieb: [...]
Dazu stellt sich mir die Frage, inwiefern sich Xeon und i7 bis auf GPU und ECC-Support voneinander unterscheiden bzw. wo die Vor- und Nachteile liegen. Ich kenne Xeon soweit nur als klassische Server-CPU, wobei heute auch viele Server mit i7 laufen...
[...]
Gar nicht. Der Xeon kann wie gesagt ECC (braucht aber auch ein Mainboard was das unterstützt), hat dafür keine iGPU und kann nicht übertaktet werden, das entscheidende ist der Preis. Wenn man unbedingt HT will und auf OC verzichten kann, dann ist der Xeon erste Wahl.
Letztendlich gibt es 4 Empfehlungen:
4790K: OC und HT
1231v3: kein OC und HT
4690K: OC und kein HT
4690: kein OC und kein HT
Intel lässt sich HT fürstlich bezahlen, sollte man sich gut überlegen ob man das wirklich braucht.
AnyThinG schrieb: [...]
Ich bin etwas überrascht, dass schon das 500W-Netzteil reicht, derzeit läuft ein 600W Cooler Master. Eventuell wird das migriert und das 500W-Teil in das alte System rein.
[...]
Kommt drauf an was für ein NT du denn genau hast. 600W ist nicht unbedingt besser als 500W. Wenn das NT überdimensioniert ist leidet der Wirkungsgrad, genauso kann das NT auch alt und/oder von schlechter Qualität sein und sowieso einen schlechten Wirkungsgrad haben. Und dazu haben ältere Netzteile unter Umständen keine Unterstützung für den mit Haswell eingeführten C6/C7 Modus.
Anforderungen:
- 24/7
- Virtualisierung in moderatem Maß
- "leichte" Services
- Disk-Krypto-Overhead
- Power-Surfer aka 1.000 Tabs
- Gelegentlich intensive Berechnungen/Skripte
- Power-Saving im idle
- leise Luftkühlung
- Tendenz zu Linux-Host (Hardware-Kompatiblität wäre cool...)
CPU:
Ich habe keine Ahnung, was derzeit so aktuell ist. Anforderungen siehe oben, AES-Befehlssatz ist Pflicht, Stromsparfunktionen für quasi-idle sind bei der zu erwartenden Uptime zwischen soll und muss. Übertakten muss/wird nicht sein.
Ein DualCore-i5 ist nicht mehr ausreichend. Ob jetzt AMD oder Intel ist mir ziemlich egal, solange es Sinn macht und die Anforderungen erfüllt
Mainboard:
Basierend auf der CPU-Wahl, möglichst viele SATA-Ports (8+), Gbit-RJ45, mindestens 2 PCIe-Slots, 3+ dürften aber mittlerweile eh Standard sein. eSATA wäre nett, aber optional.
RAM:
16 oder eher 32GB, wenn das Board dann feststeht.
Grafik:
3+ simultan verwendbare digitale Ausgänge (DP oder DVI), kein Gaming, aber 1080p-Movies. Leise
Evtl. ist schon ein (älteres) Modell vorhanden.
Platten:
Lasst das meine Sorge sein
Netzteil:
Modular, d. h. Kabel die ich nicht brauche, sind nicht im Case. Nach Möglichkeit 12+ SATA-Stecker
Mörder-Grafik kommt nicht rein.
Case:
Steht quasi schon fest, Nanoxia Deep Silence 6
Kühlkonzept:
CPU-Lüfter wenn die CPU feststeht, den Rest sollte ich hinbekommen.
Preisvorstellungen:
Gehobene Ansprüche erfordern entsprechende Geldmittel...
Ein sinnvolles Preis-Leistungs-Verhältnis ohne überteuerte Komponenten ist das Ziel.
Mal schauen, wie es mit Input zu diesen nicht-Standard-Anforderungen aussieht [*zu saftsau und HashWorks schiel*
PS: Zusammenbau mach ich selber #yolo
1 mal bearbeitet, zuletzt 29. Apr. 2015, 20:40 Uhr
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