Was der alte WD kann, kann der neue auch, also die Ausgabe als 24p mit 23,976 oder 24,000 fps (beides ist auswählbar).
Die Ausgabe des WD immer auf 1080p lassen, egal ob man Filme in SD (z.B. XviDs) oder HD (1080p oder 720p) schaut.
Sofern man kein 1080p schaut, muss eh einmal skaliert werden. Und da es technisch wie ergonomisch gesehen sinnfrei wäre, ständig die Einstellungen des Players dem wiederzugebenen Material anzupassen, lässt man es einfach immer auf 1080p stehen. Der WD skaliert somit das Nicht-1080p-Zeugs auf 1080p hoch, 1080p selbst wird ohne Skalierung 1:1 weitergereicht und unterliegt somit keine skalierungsbedingten Qualitätsverlusten.
Noch ein Tipp:
1080p-HD-Filme möchte man nativ darstellen lassen, also die max. 1920x1080 Pixel des Videodatenstroms sollen auf den 1920x1080 Pixeln des Panels angebildet werden, also alles 1:1 ohne Skalierung.
Allerdings gibt es TVs, die skalieren, obwohl sie dies gar nicht sollen (Overscan/Cropping). Bei Filmen sieht man das nicht immer auf den ersten Blick, da man nicht weiß, was alles zu sehen sein soll und ob vielleicht durch den TV nicht doch ein kleiner Rand weggecropped wird.
Mit diesem Full-HD-Testbild kannst du herausfinden, welche Einstellung des TVs ohne Overscan arbeitet: Sreen Size
Da der WD auch PNGs wiedergeben kann, nutze diesen. Wenn du auf dem TV vom Testbild auch die weißen Winkel in den vier Ecken siehst, dann arbeitet der TV im aktuellen Modus ohne Cropping. Anderfalls kannst du an dem Pixellineal auch gleich sehen, wieviel Pixel der TV links/rechts und oben/unten wegschneidet.
Bei meinem LG-LCD-TV muss ich z.B. die Einstellung "Just Scan" nutzen, wenn ich bei HDMI-Zuspielungen eine 1:1-Darstellungen haben will. In allen anderen Modi wird gecropped, was man aber ohne Testbilder nur erschwert ermitteln kann.
Mit diesen Full-HD-Testbildern kann du extreme negative Auswirkungen der Skalierung sichtbar machen: Dots Vertical Lines Horizontal Lines
Im Testbild Dots ist ein Schachbrettmuster zu sehen, wobei immer ein Pixel ein Feld darstellt. Bei einer 1:1-Darstellung wirst du jeden Pixel sehen können, d.h. welche sind schwarz und welche weiß. Andere Mischfarben wie grau gibt es nicht.
Sobald hier aber ein Skalierung zum tragen kommt, wirst du neue im Testbild selbst nicht vorhanden Muster sehen können (Moiré-Effekte), die nur durch die Skalierung entstehen. Oder auch graue Pixel und Flächen wären denkbar, welche aber auch nicht im Testbild vorhanden sind und ebenfalls nur durch den Skalierer entstehen. Das Gleiche gilt für die anderen zwei Linien-Testbilder.
Das sind allerdings die extremsten Fälle, die es geben kann. Bei einem normalen Filmbild werden die Skalierungseffekte nicht so extrem zum tragen kommen. 1 mal bearbeitet, zuletzt 9. März 2010, 06:58 Uhr
So, habe mit dank Deiner Erklärungen einen neuen 40"er gekauft!
Alles funzt super und ist jetzt optimalst eingestellt!
Eine allerletzte Frage:
Wenn ich ich einen 1080p-Film mit 24p angucke, ist bei einigen Scenen, wo sehr viele Details zu sehen sind , eine art Flimmern vorhanden!
Ich dachte, aufgrund der 1:1-Wiedergabe des Filmmaterials ist das Bild absolut ruckel-, und störungsfrei?!
Wann tritt der Fehler noch auf (z.B. andere Modi, bei welchen nicht usw.)?
Was ist, wenn du bei so einem detailreichen Bild in den Pausen-Modus gehst, flimmert es dann immer noch?
Wie sieht es bei der Wiedergabe von JPEGs aus?
Teste Bilder mit hohem Weißanteil, oder erstelle dir mit Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungstool ein einfarbiges weißes Bild mit 1920x1080 Pixeln und lass dir dieses dann als Bild anzeigen. Flimmert es da auch noch?
Wenn ja, könnte das z.B. mit der FRC (Frame Rate Control) zusammenhängen, eine Art Dithering auf Framebasis. Das wäre dann nicht abzustellen.
Hierbei wird dann eine höhere Farbtiefe als das Display eigentlich darstellen kann dadurch erreicht, indem in aufeinanderfolgenen Bildern anstelle des immer gleichen farbigen Bildpunktes leicht unterschiedliche gezeigt werden und so durch die Bildwiederholrate eine Mischfarbe erzeugt wird.
Zum Verständnis: Angenommen, der Bildschrim könnte kein Grau darstellen. Dann könnte man das auch dadurch erzeugen, indem man da, wo graue Bildpunkte angezeigt werden sollten, immer anwechselnd einen weißen und schwarzen Bildpunkt anzeigt. Dadurch würde dann der Eindruck eines grauen Bildpunktes entstehen, der aber so nicht vorhanden ist.
Oder aber dynamischer Kontrast/Helligkeit/dynamsiche Hintergundbeleuchtung sorgen für Flimmererffekt. Entweder alle dynamischen Sachen abstellen, und als nächsten Schritt auch mal versuchen, die Hintergundbeleuchtung auf maximal zu stellen. Es kann so auch zu Flimmern kommen, wenn die Hintergundbeleuchtung gedimmt werden muss, also bei ungleich 100% Beleuchtungsstärke.
Wenn es dann immer noch flimmert, ist entweder die Ansteuerung der Beleuchtung defekt, oder aber der Hersteller sieht ein minimales Flimmern als unkritisch an, oder aber die Hintergundbeleuchtung selbst ist defekt oder kann dies einfach nicht besser.
Einige LCDs flimmern, auch manche Plasma, obwohl technisch gesehen eine flimmerfrei Wiedergabe der Bilder kein Problem wäre. Aber durch diverse Filter/Verbesserungssysteme wird dann doch ein Flimmern erzeugt, welches man dann auch nicht abstellen kann, wenn der Hersteller dies eben als unkritisch sieht.
Viele Leute haben kein Auge für leichtes Flimmern, wodurch dann dies auch nicht jeder sieht und es der Hersteller nicht als Nachteil anssieht und diese somit dann auch keinen Mangel darstellt.
Ich möchte mich jetzt hier auch mal melden,
habe den Thread mitverfolgt und dann auch mal die Testbilder auf meine PS3 geladen,
um meinen Toshiba 32XV505P zu testen.
Das "Screen Size" Bild zeigt mir, dass nichts "beschnitten" ist,
die Dots sind jedoch nur grau.
Ich bin jetzt etwas verwundert.
Mir ist aufgefallen, dass der WD offenbar bei der Anzeige von PNGs Probleme hat. Es wird trotz der PNG-Auflösung von 1920x1080 nicht das ganze Bild angezeigt, sondern fälschlicherweise unsymmetrisch skaliert. Es fehlt rechts und unten etwas.
Demnach die (verlustfreien) PNG-Bilder besser nach BMP oder TIFF wandeln. Beim Screen-Size-Bild geht auch JPEG, bei den anderen hingegen aber nur mit verlustfreier JPEG-Komprimierung arbeiten. Selbst mit Photoshop in der höchsten Qualitätseinstellung gabe es beim bzw. nach dem Komprimieren im Bild unwiederruflich verankerte Moiré-Effekte, die dann das Testbild unbrauchbar machten.
Also erst die Bilder wandeln bzw. das Format ändern.
Zudem hatte ich zu den Testbildern andere Parameter in Erinnerung.
Das Dots-Bild ist kein richtiges Schachbrettmuster, sondern ein schwarzes Bild mit weißen Pixel-Punken, welche horizonal wie vertikal den gleichen Abstand haben. Zoom: Dots
Der Schwarzanteil ist also höher als der Weißanteil. Das ändert aber nichts an den Testeigenschaften des Bildes. Jede zweite vertikale und horizonale Linie von abwechselnd weißen und schwarzen Pixel-Punkten stellt nach wie vor die höchstmögliche Frequenz da, welche bei 1920x1080 überhaupt möglich ist.
Und die Linien-Bilder stellen nicht abwechseln eine weiße und eine schwarze Linie dar, sondern jeweils eine weiße und zwei schwarze. Auch hier ist der Schwarzanteil höher als der Weißanteil. Zoom: Vertical Lines Zoom: Horizontal Lines
Das horizonale Linienmuster hat für Monitore eine geringere Bedeutung, aber vertikale dafür umso höher, da Bilder zeilenweise aufgebaut werden und so hier jede Zeile eine hohe Frequenz darstellt, die richtig übertragen und angezeigt werden muss, wie auch bei den Dots.
BabyCarlos schrieb: Das "Screen Size" Bild zeigt mir, dass nichts "beschnitten" ist,
die Dots sind jedoch nur grau.
Ich bin jetzt etwas verwundert.
Teste mal die Bilder als BMPs oder TIFFs.
Bedenke, dass die Pixel sehr klein sind, also nochmal genau hinschauen, zur Not auch die Qualität mit einer Lupe genauer in Augenschein nehmen.
Die Pixel müssen exakt weiß sein, der Rest schwarz. Es darf kein Grau im Bild vorkommen, denn im Testbild ist kein Grau vorhanden.
Es kann sein, dass wenn der Zuspieler (Player) oder auch der LCD selbst kein HDMI 1.3 unterstützen, dass dann das Signal zur Übertragung komprimiert werden muss. In der Regel kommt das nicht wesentlich zum Tragen, aber wenn wie beim Dots-Bild der Detailgrad so enorm hoch ist, dann macht sich eine Komprimierung doch deutlich bemerkbar.
- Prüfe, ob beide Geräte HDMI 1.3 unterstützen.
- Prüfe, ob irgendwelche Komprimierungsoptionen für die Übertragung im Player aktiviert sind, z.B. ein Kompatiblitätsmodus für Geräte, die kein HDMI 1.3 unterstützen.
Normalerweise sollte die Geräte untereinander erkennen, was die Gegenseite maximal kann.
- Wenn du recht lange Kabel nutzt (mehr als 3m), dann bessere Kabel nach HDMI-1.3-Standard einsetzen.
Bei Längen unter 3m ist sind auch viele HDMI-Billig-Kabel brauchbar.
- Deaktiviere sämtliche Bildoptimierungen.
Möglicherweise wird das Bild weichgezeichnet oder es werden Kanten geglättet. Auch 100- oder 200 Hz sollten besser abgeschaltet werden, wie auch dynamischer Kontrast/Helligkeit/Beleuchtung.
- Die Hintergrundbeleuchtung des LCD auf 100% einstellen.
Der WD und der WD Live unterstützen übrigens beide HDMI 1.3, sodass das Bild unkomprimiert übertragen werden kann.
Danke, danke, danke!
Ich habe jetzt nochmal mir die Bilder genauer angeguckt,
Kontrast und Panelhelligkeit auf 100, Active Backlight Control und Auto Kontrast aus,
erst sah es wieder grau aus, aber dann bin ich ganz nah dran und
konnte tatsächlich die einzelnen Punkte / Linien erkennen, wie beschrieben.
Mein TV und die PS3 haben HDMI 1.3 und es lag jetzt nur an meinem Auge,
dass, aus 3m Abstand nicht die feinen Details erkennen konnte.
Gibt es noch Testbilder mit denen ich die perfekten Einstellungen für den 'normalen' Bluray-Betrieb finden kann? 1 mal bearbeitet, zuletzt 13. März 2010, 10:18 Uhr
Aus 3m Entfernung sollte man auch keine Punkte sehen können. Wenn doch, dann sitzt man entweder zu nah am Gerät oder der Fernseher ist zu groß für den bestehenden Abstand.
Der Sinn und Zweck ist es ja, dass man nicht erkennen soll, dass das Bild aus einzelnen Punkten aufgebaut ist. Diese sollen zu einem Bild verschwimmen, wie bei einem Tintenstrahldrucker auch.
Ich selbst habe keine speziellen Testbilder in Full-HD, sondern nur die hier geposteten. Diese sind aus dem Info-Tool "Everest" per Screenshots an meinem Full-HD-PC-Monitor extrahiert. Dort gibt es noch weitere Monitortestbilder, wie einfarbige Bilder, Graustufentreppen, Farbverläufe, Gammakorrekturen etc.
Zum Einstellen von Helligkeit, Kontrast, Farbe usw. eines Full-HD-Fernsehers reichen in der Regel auch SD-Testbilder aus, z.B von einer Test-DVD.
Was der alte WD kann, kann der neue auch, also die Ausgabe als 24p mit 23,976 oder 24,000 fps (beides ist auswählbar).
Die Ausgabe des WD immer auf 1080p lassen, egal ob man Filme in SD (z.B. XviDs) oder HD (1080p oder 720p) schaut.
Sofern man kein 1080p schaut, muss eh einmal skaliert werden. Und da es technisch wie ergonomisch gesehen sinnfrei wäre, ständig die Einstellungen des Players dem wiederzugebenen Material anzupassen, lässt man es einfach immer auf 1080p stehen. Der WD skaliert somit das Nicht-1080p-Zeugs auf 1080p hoch, 1080p selbst wird ohne Skalierung 1:1 weitergereicht und unterliegt somit keine skalierungsbedingten Qualitätsverlusten.
Noch ein Tipp:
1080p-HD-Filme möchte man nativ darstellen lassen, also die max. 1920x1080 Pixel des Videodatenstroms sollen auf den 1920x1080 Pixeln des Panels angebildet werden, also alles 1:1 ohne Skalierung.
Allerdings gibt es TVs, die skalieren, obwohl sie dies gar nicht sollen (Overscan/Cropping). Bei Filmen sieht man das nicht immer auf den ersten Blick, da man nicht weiß, was alles zu sehen sein soll und ob vielleicht durch den TV nicht doch ein kleiner Rand weggecropped wird.
Mit diesem Full-HD-Testbild kannst du herausfinden, welche Einstellung des TVs ohne Overscan arbeitet:
Sreen Size
Da der WD auch PNGs wiedergeben kann, nutze diesen. Wenn du auf dem TV vom Testbild auch die weißen Winkel in den vier Ecken siehst, dann arbeitet der TV im aktuellen Modus ohne Cropping. Anderfalls kannst du an dem Pixellineal auch gleich sehen, wieviel Pixel der TV links/rechts und oben/unten wegschneidet.
Bei meinem LG-LCD-TV muss ich z.B. die Einstellung "Just Scan" nutzen, wenn ich bei HDMI-Zuspielungen eine 1:1-Darstellungen haben will. In allen anderen Modi wird gecropped, was man aber ohne Testbilder nur erschwert ermitteln kann.
Mit diesen Full-HD-Testbildern kann du extreme negative Auswirkungen der Skalierung sichtbar machen:
Dots
Vertical Lines
Horizontal Lines
Im Testbild Dots ist ein Schachbrettmuster zu sehen, wobei immer ein Pixel ein Feld darstellt. Bei einer 1:1-Darstellung wirst du jeden Pixel sehen können, d.h. welche sind schwarz und welche weiß. Andere Mischfarben wie grau gibt es nicht.
Sobald hier aber ein Skalierung zum tragen kommt, wirst du neue im Testbild selbst nicht vorhanden Muster sehen können (Moiré-Effekte), die nur durch die Skalierung entstehen. Oder auch graue Pixel und Flächen wären denkbar, welche aber auch nicht im Testbild vorhanden sind und ebenfalls nur durch den Skalierer entstehen. Das Gleiche gilt für die anderen zwei Linien-Testbilder.
Das sind allerdings die extremsten Fälle, die es geben kann. Bei einem normalen Filmbild werden die Skalierungseffekte nicht so extrem zum tragen kommen.
1 mal bearbeitet, zuletzt 9. März 2010, 06:58 Uhr
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