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Muss Hollywood umdenken? - Kommentare

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icko
icko User
6. Dec 2009, 04:50 Uhr
ZeDeRom trifft den Nagel auf den Kopf, danke dafür!
Bzgl des Polls sieht man ja auch, dass die Leute eher auf Qualität stehen :P

kurdos
kurdos User
6. Dec 2009, 05:22 Uhr
Super Beitrag, schade das so manch ein Hollywoodstudio deinen Blogeintrag nicht mitlesen kann. Hätte nicht gedacht das THE BLAIR WITCH PROJECT nur für 60.000 $ gedreht wurde und dennoch so viel eingenommen hat.

Noch ein Problem ist auch das die Studios untereinander halt wirklich ein großen Machtkampf haben, die zahlen Millionen um an Rechte von Büchern oder Comics zu kommen, bevor der Film überhaupt gedreht wird, geben die schon Millionen aus nur um die Rechte Schauspieler etc. anzuwerben damit sie halt eine Besseren Film als die Konkurrenz haben und wir müssen es halt an den Kinokassen spüren. Dann sollte man sich auch nicht wundern, dass viele Leute sich die Filme aus dem I-net ziehen. Und keiner kann mir versprechen das ein Film gut ist nur weil er 200 Millionen US Dollar Budget hatte.... ( wie oft ist man aus dem Kino enttäuschend rausgekommen ? zu oft :( )

Und die können doch nicht von den Kinogängern erwarten in jeden Film reinzugehen, ich mein es kommt im Monat 3-4 Filme raus die als potenzielle Kinobesuche gelten... kann ja nicht in jeden film... Wenn ich im Monat mit meiner Freundin 4 mal ins Kino gehe ( 30-40 Euro pro besuch * 4 = 120-160 € ) das kostet einfach zu viel, also geht man nur einmal im Monat ins Kino und es geht bestimmt nicht nur mir so, sondern vielen anderen, mir macht ein Film im Kino immer noch mehr Spaß als zuhause mit einer R5 und AC3 + Heimkino... trotzdem kann man sich nicht leisten so oft ins Kino zu gehen das ist leider eine Tatsache ...



1 mal bearbeitet, zuletzt 6. Dec 2009, 05:28 Uhr

Darkfox
Darkfox User
6. Dec 2009, 10:09 Uhr
also ich gehe nur noch selten ins kino. der letzte film in dem ich war war harry potter 6, auch wenn er nich sooo gut war. der nächste film wird wahrscheinlich avatar sein, solche filme haben es iwie verdient. aber mainstream filme werden nur noch zuhause geschaut.

btw: die umfrage is iwie vorraussehbar was rauskommt^^

elena2k08
elena2k08 User
6. Dec 2009, 12:33 Uhr
Wirklich angenehmer Schreibstil und zudem noch informativ. Danke ...

Obi-Stan
Obi-Stan User
6. Dec 2009, 15:33 Uhr
Hmm toller Beitrag (wie immer), aber jetzt mal im Ernst. Die Umfrage ansich, aber auch so wie sie dort gestellt wird, ist ja doch eher witzlos. ;)

ZeDeRom
ZeDeRom ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
6. Dec 2009, 15:45 Uhr
Obi-Stan schrieb:
Hmm toller Beitrag (wie immer), aber jetzt mal im Ernst. Die Umfrage ansich, aber auch so wie sie dort gestellt wird, ist ja doch eher witzlos. ;)

War spät in der Nacht. Wollte Interaktion reinbringen :D
Naja, schwer zu formulieren, wenn man wissen will, ob Leute lieber 5x viel Geld fürs Kino im Jahr ausgeben würden, als das Kino als eine Art paralleles Fernsehen hinzunehmen.

 
MBhdeluxe User
6. Dec 2009, 15:59 Uhr
@Topic: Ich merke leider, dass immer mehr Leute in meinem Freudeskreis dieses Fastfoodkino mögen, Hauptsache "Knall Peng Bum" und je mehr Geld der Film gekostet hat, desto dringender wollen sie den Film im Kino sehen. Ich hingegen guck Filme fast nur noch zu Hause, nur Sneak Previews finde ich immer besser. Leider muss ich dazu sagen, dass ich diese Form des Kinos erst vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe und das gerade jetzt, wenn man von Kinos immer öffter hört, dass nur noch wenige Regisseure ihre Filme für eine Sneak Preview zur Verfügung stellen wollen. Alles aus Angst vor Piraterie, denn so wäre ja ein Camrip schon Wochen vor dem Kinostart online.
Der Oscar für Slumdog Millionar gibt allerdings Hoffnung, dass Hollywood auch mal langsam umdenkt, auch wenn Ermittlung der Oscargewinner manchmal fragwürdig scheint.
Am Ende muss man aber leider feststellen, dass die Meinstreamfilme immer noch am Meisten Geld an der Kinokasse zählt und so lange dies so ist, wird sich wohl kaum was ändern.
Es bleibt zu hoffen, dass sich Hollywood mal Gedanken um ihre Zukunft machen und immer mehr Konzepte ausprobiert, allerdings müssten gute Sachen auch vom Publikum an der Kinokasse belohnt werden und da muss sich jeder selbst fragen, bezahle ich für gute Filme auch, oder ziehe ich nur und das Kino merkt garnicht, was ich gut finde, oder nicht..


Zum Beitrag: gut geschrieben , sehr lesenswert. Allerdings ist die Umfrage relativ sinnfrei, weil die Frage eindeutig gestell wurde...

MfG

 
ugurano
6. Dec 2009, 16:39 Uhr
ich meine Lieber 5 Filme. im jahr als 50 die man in die Tonne schmeißt

 
dreaven3 User
6. Dec 2009, 17:04 Uhr
Die 500€ Budget könnten wirklich zutreffen, da man den Computereinsatz doch sehr stark bemerkt.

Wichtig ist immernoch das handwerklich gut gearbeitet wird und das filt auch bei teuren Filmen, denn auch das ist Filmhandwerk.

Wobei man sich manchmal fragt, wie sich die Kosten zusammensetzen.

http://boxofficemojo.com/movies/?id=inglouriousbasterds.htm

Hier oder auch bei anderen Filmen wäre es interessant.

saftsau
saftsau User
6. Dec 2009, 17:25 Uhr
Darkfox schrieb:
also ich gehe nur noch selten ins kino. der letzte film in dem ich war war harry potter 6, auch wenn er nich sooo gut war. der nächste film wird wahrscheinlich avatar sein, solche filme haben es iwie verdient. aber mainstream filme werden nur noch zuhause geschaut.
[...]

Du willst Mainstream-Filme nur zu Hause gucken, gehst aber für Harry Potter und Avatar ins Kino? Das sind doch gerade DIE Mainstream-Filme schlechthin. Irgendwie widersprüchlich deine Aussage...

 
cronty User
6. Dec 2009, 19:29 Uhr
Sehr schön geschrieben.
Die Sache hat nur ein Hacken. Ein großes Filmstudio kann sich nicht mit 5 "guten" Filmen finanzieren. Man benötigt die Mainstream Filme, denn es gilt das gleiche wie bei Musik:
Masse statt Klasse.

Nun durch die Masse an Filmen und Zuschauern kann Gewinn eingefahren werden. Da schert es leider niemanden wie qualitativ das Ergebnis ist.

ogR1sH
ogR1sH User
6. Dec 2009, 19:51 Uhr
ZeDeRom schrieb:
Warum nicht auch mal eine kleine Anhängerschaft sehr gut unterhalten, statt einer riesigen Masse nur mäßiges Geldverbrennen zu servieren?


Weil es einfach fabelhaft viel Geld in die Kasse spühlt wenn man massenkompatible Mistgrütze serviert (bestes Beispiel aktuell die Twilight Saga).

Aber wozu gibts das Fantasy Filmfest? :alien:

coldfire
coldfire User
6. Dec 2009, 22:16 Uhr
nicht nur in der filmkunst wird dieses phänomen immer deutlicher auch in den meisten spielen passiert das selbe.
story, innovation bleiben auf der strecke. alles sieht zwar fantastisch aus, aber was ändert das daran, dass man alles schon 1000 mal gesehen hat, 100e male omaha beach in frankreich gestürmt hat oder mindestens 100000 virtuelle nazischergen auf dem gewissen hat?
bei den filmen das selbe.. ein transformers sieht zwar brachial aus, aber das drehbuch könnte sogar ein kleinkind schreiben. kaum feiert ein film erfolg, folgen etliche fortsetzungen, allesamt schlecht unter jeglichen niveau. siehe american pie, wo bereits der 7 teil in folge wie am fließband dem mainstream verfüttert wird.
wenn nicht bald ein umdenken erfolgt enden wir in 10 jahren als hirnlose zombies, die von wahrer filmkunst, ergreifenden szenen, an denen man sich jahrelang erinnert, keinen schimmer mehr haben.

zool
zool User
7. Dec 2009, 05:15 Uhr
kurdos schrieb:
...die zahlen Millionen um an Rechte von Büchern oder Comics zu kommen ...


Müssen sie ja nicht. Es wäre besser neue Sachen zu schreiben als ständig Prequels und Sequels zu produzieren. Wenn die schon mal was neues Produzieren, dann merkt man schon am Ende des Films, dass eine Fortsetzung geplant ist. Ich hasse das und komme mir verarscht vor. Sicher für die BWL'er dort ist das eindeutig, warum nicht eine Fortsetzung von einem Konzept, dass schon Geld eingespielt hat.
Bei den Comics sehe ich schon den Overkill kommen. Ihr müsst mal bei Filmstarts o.Ä. schauen, was für eine Welle Comicverfilmungen auf uns zu kommt.

Btw. Ich schaue mir auch den neuen Emmerich an, da weiß ich schon was mich erwartet.

 
DerCamper User
7. Dec 2009, 05:23 Uhr
Ich schließe mich da coldfire an. Alles schon da gewesen, alles schon 1000 mal gesehen. Der Bereich der sogenannten Unterhaltungsindustrie spielt keine Rolle. Alles ein und dasselbe armselige Ghetto: Überproduzierte Filme ohne jeglichen Inhalt, Ghetto Musik auf dem Niveau eines geistig minderbemitteltem Hilfsschülers, Spiele ohne Seele, aber mit guter Grafik und TV-Sendungen, die man auch noch nach einem Röhrchen Valium und einer Flasche Schnaps mehr als gut versteht. Alles Ghetto. Alles Hirntot. Alles im Ar... Eimer

Muss man dafür jetzt allerdings NUR der Unterhaltungsindustrie die Schuld geben? Ich meine nicht, denn wir als Kunden machen ja absolut nichts. Es gibt auch weiterhin gute Filme, gute Musik, gute Spiele und gute TV-Sendungen, aber wir sind zu faul uns zu bemühen sowas auch mal zu suchen!

Schlucken und Schweigen, mehr ist nicht mehr drin. Alle Hirntot.

DerBigBoss
DerBigBoss User
7. Dec 2009, 22:22 Uhr
Wenn das so weiter geht kommt irgendwann der Absturz. Soli für die Film Industrie. Wenn ich einen Film 3 Monate nach Kino start auf DVD in Guter Quali bekomme würde ich mir die Kaufen z.B. 10 Euro. Auch wenn ich es im I-net kostenlos bekomme. Wir verdummen scheinbar immer mehr. So das man uns scheinbar alles vorsetzten kann. Dazu verweise ich hier mal auf einen sehr guten Film Idiocrazy ;-)

So long

lordwurst
lordwurst is a basterd
8. Dec 2009, 13:47 Uhr
Das Avatar z.B. der Mainstreamfilm schlechthin sein soll, halte ich für nicht angebracht. Es ist klar, dass dieser einerseits auf die breite Masse gezielt ist, aber andererseits in gewisserweise was innovatives bieten wird. Der Name Cameron steht nun wirklich nicht für mittelmäßiges Popcornkino, man siehe Terminator, Terminator 2 oder Aliens. Dann ist mir ein gut durchdachter "Blockbuster" von Cameron lieber, als 20 0815-Mainstreamer ala Transformers 2, Terminator: Die Erlösung oder Wolverine.

 
cak89 User
10. Dec 2009, 20:10 Uhr
Nur blöd, dass die "Scene" auch die qualitativen, guten Filme ins Netz stellt und somit gerade den Nicht-Massen-kompatiblen Filmen schadet. Soviel zu dem Versuch die Raubkopierer aus ihrer Schuld zu reden. Denn es behaupten zwar alle, aber längst nicht jeder geht bei einem gutem Film ins Kino und unterlässt das Downloaden. Die Konsequenz der Geschichte ist, dass mehr Massen-kompatible Filme produziert werden.

Ich will damit aber nicht sagen, dass Raubkopierer die alleinige Schuld tragen.

1 mal bearbeitet, zuletzt 10. Dec 2009, 20:12 Uhr


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