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Quo vadis, File-Sharing? - Kommentare

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devilsown
devilsown User
21. Oct 2019, 22:45 Uhr
Ich zahle bei Newsdemon halbjährlich € 12,58 - free VPN ist auch dabei, wobei ich den nur nutze, um Geo-Blocking zu umgehen, für sensible Dinge wärs nicht meine erste Wahl...

Vitalic
Vitalic Dystopie is watching you
22. Oct 2019, 00:04 Uhr
Y3lla schrieb:
vor kurzen gabs nen jahreaaccount von newshosting für 30 oder 20 weiß nicht mehr. Dann gibts newsgroup.ninja für $5.83 Monthly. sunnyusenet.com für €7,79/mo.

Aber wie gesagt nimm erstmal irgendwo für einen Monat und dann den Blackfriday abwarten


Ansonsten spätestens im Dezember bei diversen Adventskalender Aktionen.
Schlagwortalarme bei MyDealz setzen ist ansonsten immer von Vorteil.

Timmy
Timmy User
22. Oct 2019, 08:29 Uhr
Hab jetzt seit mehreren Jahren Newshosting, nutz auch den VPN dazu regelmäßig (um Prodiverdrossel zu umgehen). Läuft alles einwandfrei, noch nie Probleme gehabt. Auf Nachfrage wurde mein Account auch auf das Angebot von neulich umgestellt - um die 20€ im Jahr. Unschlagbar. Hab vorher knapp 100 gezahlt.
Problematisch ist da eher im Moment, ein gutes Board zu finden. Beim größten und besten ist ja die Reg. schon lange dicht, aus gutem Grund und ich vermute das bleibt wohl auch so.

Zum Thema SO: Hab grad mal bei Tarnkappe die Kommentare zum "Was droht den Usern"-Bericht gelesen... meine Güte, wie manche sich da ins Hemd machen. Da denken tatsächlich Vereinzelte, wegen ein paar Filmdownloads würde jetzt eine Hausdurchsuchung anstehen.
Gut gefällt mir auch der Argumentationsstrang: zwar mag deine IP nicht mehr gespeichert sein, aber über die Zahlungsdaten ist dein Account eindeutig zuzuordnen. Ja, schön und gut. Einen Account dort zu haben und ggf. zu bezahlen, ist aber keine Straftat. Da gehört zusätzlich noch dazu, nachzuweisen, welches File mit welcher IP geladen wurde und was da drin war. Ich will nicht wissen, wieviele hunderttausende Nutzer bei SO Files bezogen haben. Frage mich, wer das alles nachkontrollieren soll. Immerhin stellt der Artikel ja klar: Es geht dort beim reinen Downloader als Streitwert nur um den direkten Verlust, den der Urheberrechtsinhaber dadurch hatte, dass der Downloader bspw. jetzt nicht ins Kino gegangen ist oder die BD gekauft hat. Übersetzt sich also so aus 12-14€ pro Download. Und dafür soll sich jetzt ein Anwalt oder Beamter hinsetzen, IPs und Files zuordnen, Passwörter suchen, Inhalt überprüfen, Abmahnungen schreiben... was in der Zeit, die er dafür braucht, schon 5-10x mehr Gehalt gekostet hat, als der Streitwert überhaupt beträgt? Ganz davon abgesehen, dass keine Behörde der Welt solche personellen Kapazitäten hätte.

Ich bleibe dabei. Genau wie bei Rapidshare, Mega, KinoX und dergleichen liegt der Fokus auf denen, die damit gutes Geld verdient haben. Die Nutzer sind Lappalien. Klingt blöd für die Urheberrechtsinhaber, aber so ist es.
3 mal bearbeitet, zuletzt 22. Oct 2019, 08:48 Uhr

bam bam
bam bam Produktinfo-/.nfo-Verwaltung
22. Oct 2019, 16:38 Uhr
Timmy schrieb:
Und dafür soll sich jetzt ein Anwalt oder Beamter hinsetzen, IPs und Files zuordnen, Passwörter suchen, Inhalt überprüfen, Abmahnungen schreiben... was in der Zeit, die er dafür braucht, schon 5-10x mehr Gehalt gekostet hat, als der Streitwert überhaupt beträgt? Ganz davon abgesehen, dass keine Behörde der Welt solche personellen Kapazitäten hätte.


das macht doch kein Mensch von Hand...den Scheiß kannste selbst in Excel mit nem Makro/VBA machen...in den nächsten 6-12 Monaten werden wieder ne ganze Menge Abmahnanwälte ne Menge Geld wittern...so und jetzt alle wieder Panik schieben ;) ...

Sl4te
Sl4te User
22. Oct 2019, 20:16 Uhr
Die müssten für jede einzelne IP-Adresse beim Provider die Verbindungsdaten anfordern. Das ist grundsätzlich zwar kein Problem, aber das geht nur mit richterlicher Zustimmung. Zudem muss vorher bewiesen worden sein, dass tatsächlich ein urheberrechtlich geschütztes File heruntergeladen wurde. Ein Dateiname alleine reicht da nicht.

Aus diesen Gründen wird da nichts passieren.

Neunzehn
Neunzehn User
31. Oct 2019, 18:16 Uhr
Danke für den Beitrag. Habe auch mal die 4 Seiten Kommentare überflogen.

Ein wachsendes Angebot an Streaming Anbietern mit "exklusivem content" - man bezahlt diesen Service nicht nur mit Geld, sondern auch mit (Meta-)Daten.

Es scheint, als wäre vieles gesagt worden, aber niemand ist auf Privacy und Datenschutz eingegangen. Vielen ist mittlerweile klar, dass wir durch Verwendung von Streaming-Angeboten einen Teil unserer Privatsphäre aufgeben.

Datenschutz dagegen ist ein anderes Thema: Ich kann verstehen, dass man sein Produkt verbessern möchte, indem man Nutzerdaten auswertet. Aber das könnte man ebenso anonymisiert tun - Netflix & Co. müssen nicht jeden meiner Klicks meiner UserID zuordnen um zu wissen, was sie besser machen wollen. Es wird auch gespeichert, an welcher Stelle man vor- und zurück spult; welche Szenen man sich nochmal ansieht und so weiter. Schlimmstenfalls werden diese Daten auch an Dritte weitergegeben / verkauft.

Möchte hier jetzt allerdings keinen Vortrag darüber halten, wer Daten worüber sammelt und wie diese verwendet werden. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass dies ebenfalls ein Grund für Piraterie sein kann.

Man hat also die Wahl, sein Geld & seine Verhaltensdaten mehreren Anbietern zu geben, die diese Daten schlimmstenfalls auch noch weiterverkaufen - oder man segelt weiterhin mit den Piraten...

Als ich damals meinen ersten eigenen Fernseher hatte und ohne Eltern, die einem über die Schultern sehen, fernsehen konnte... Da wusste ich noch nicht, dass ich irgendwann mal Geld dafür bezahle, dass Unternehmen all diese Informationen von mir erhalten.


Lange Tage und angenehme Nächte,
Neunzehn

Chester
Chester User (VIP)
1. Nov 2019, 12:56 Uhr
Zum Thema des Blogs gibt es hier auch noch eine Zusammenfassung einer interessanten Studie: https://www.golem.de/news/euipo-illegale-downloads-weniger-beliebt-1910-144742.html

bam bam
bam bam Produktinfo-/.nfo-Verwaltung
1. Nov 2019, 19:37 Uhr
https://torrentfreak.com/openload-and-others-taken-down-by-anti-piracy-alliance-ace-191031/

Fake Cake
Fake Cake User
3. Nov 2019, 19:06 Uhr
Neunzehn schrieb:
[Spoiler: Zum Lesen hier klicken!]
Danke für den Beitrag. Habe auch mal die 4 Seiten Kommentare überflogen.

Ein wachsendes Angebot an Streaming Anbietern mit "exklusivem content" - man bezahlt diesen Service nicht nur mit Geld, sondern auch mit (Meta-)Daten.

Es scheint, als wäre vieles gesagt worden, aber niemand ist auf Privacy und Datenschutz eingegangen. Vielen ist mittlerweile klar, dass wir durch Verwendung von Streaming-Angeboten einen Teil unserer Privatsphäre aufgeben.

Datenschutz dagegen ist ein anderes Thema: Ich kann verstehen, dass man sein Produkt verbessern möchte, indem man Nutzerdaten auswertet. Aber das könnte man ebenso anonymisiert tun - Netflix & Co. müssen nicht jeden meiner Klicks meiner UserID zuordnen um zu wissen, was sie besser machen wollen. Es wird auch gespeichert, an welcher Stelle man vor- und zurück spult; welche Szenen man sich nochmal ansieht und so weiter. Schlimmstenfalls werden diese Daten auch an Dritte weitergegeben / verkauft.

Möchte hier jetzt allerdings keinen Vortrag darüber halten, wer Daten worüber sammelt und wie diese verwendet werden. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass dies ebenfalls ein Grund für Piraterie sein kann.

Man hat also die Wahl, sein Geld & seine Verhaltensdaten mehreren Anbietern zu geben, die diese Daten schlimmstenfalls auch noch weiterverkaufen - oder man segelt weiterhin mit den Piraten...

Als ich damals meinen ersten eigenen Fernseher hatte und ohne Eltern, die einem über die Schultern sehen, fernsehen konnte... Da wusste ich noch nicht, dass ich irgendwann mal Geld dafür bezahle, dass Unternehmen all diese Informationen von mir erhalten.


Lange Tage und angenehme Nächte,
Neunzehn


Ich gebe dem ganzen noch mindestens gute zehn Jahre bis auch die "Normalos" den Ansatz eines gesunden Bewusstseins für Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung entwickeln. Leider sind mittlerweile mehrere Generationen mit der "Cloud-Mentalität" aufgewachsen und haben bspw. nie eine Sekunde ihres Lebens darauf verwendet zu hinterfragen wie vermeintlich kostenlose Dienste wie etwa Google oder Facebook Jahresgewinne in Milliardenhöhe einfahren können. Irgendwann sind auch andere Branchen auf den Trichter gekommen, dass man mit Datenhandel mehr Profit generieren kann, als mit einmaligen Zahlungen, und der Datensammeltrend von einigen ist zu einem regelrechten Datensammelwahn von vielen verkommen. Privatsphäre ist hierbei höchstens ein peripherer Störgedanke.

Die Tatsache allein, dass das Internet von einigen technologischen Großkonzernen regelrecht unter sich aufgeteilt wird (Google bzw. Alphabet, Facebook, Cloudflare, Amazon, Microsoft etc.) und sich so gut wie niemand über deren perfide Machenschaften des Sammelns von persönlichen Daten sowie das Erstellen von Verhaltensprofilen beschwert, sollte einen ziemlich präzisen und unmissverständlichen Eindruck vermitteln. Telemetrie klingt ja auch viel gemütlicher als Verhaltensanalyse. "Convenience is king" gepaart mit "ismiregaaaal" Einstellung.

Die meisten sind so dermaßen stark abhängig von der Cloudtitte bzw. dem "Everything as a Service" wo im Grunde alles sofort und ohne Hirnverwendung verfügbar ist, dass man sie nicht einfach mal eben mittels solcher Themen aus der Matrix entkoppeln kann.

Passend zum Gespräch empfehle ich auch mal Idiocracy anzuschauen.

Neunzehn
Neunzehn User
3. Nov 2019, 21:44 Uhr
...das meinte ich damit, als ich schrieb: "Möchte hier jetzt allerdings keinen Vortrag darüber halten [...], ABER..." *g

aber ja, leider muss ich Dir absolut zustimmen.
"ich habe ja nichts zu verbergen..."

Edit: mal schnell nachgesehen - Idiocracy ist nicht auf Netflix verfügbar *g
1 mal bearbeitet, zuletzt 3. Nov 2019, 21:47 Uhr

Chester
Chester User (VIP)
4. Nov 2019, 18:32 Uhr
Neunzehn schrieb:
Edit: mal schnell nachgesehen - Idiocracy ist nicht auf Netflix verfügbar *g


Macht ja nichts: Idiocracy.2006.German.AC3D.DL.1080p.HDTV.x264-BluByte ;)

 
Lostie User
6. Nov 2019, 15:38 Uhr
Worauf noch nicht eingegangen wurde:

Viele wechseln/wechselten von PCs/Laptops (Kategorie 1) zu Smartphones/Tablet/Smart-TV/Konsolen (Kategorie 2). Natürlich gibt es auch ebenso viele, die von beidem etwas besitzen, aber der Trend geht zur zweiten Kategorie.

Ich nehme an, dass illegale Downloads zu 90% über Kategorie 1 geschehen. Wenn Jugendliche nun nur mit Kategorie 2-Geräten aufwachsen, würde ich das als einen weiteren Grund dafür sehen, warum illegale Downloads rückgängig sind.

Aus diesem Grund glaube ich auch nicht, dass illegale Downloads wieder ansteigen werden, selbst wenn Disney, HBO, Apple, ... alle ihre eigenen Streamingdienste raushauen.

Natürlich kann ich mit all meinen Annahmen auch daneben liegen.

 
Fred12 User
8. Nov 2019, 09:15 Uhr
hey Leute, nach SO, was ist denn jetzt der zweiter bzw. ein anderer etablierter Hoster der Scene? ddl.to?

uzriel1
uzriel1 User
8. Nov 2019, 16:14 Uhr
Fred12 schrieb:
hey Leute, nach SO, was ist denn jetzt der zweiter bzw. ein anderer etablierter Hoster der Scene? ddl.to?


Ich denke ddl.to wird sich da schon etablieren, wenn man die Entwicklung auf verschiedenen Boards beobachtet. Bis dahin regelt premiumize.me im Dauer-Probe-Abo.

 
Fred12 User
8. Nov 2019, 18:13 Uhr
uzriel1 schrieb:
Ich denke ddl.to wird sich da schon etablieren, wenn man die Entwicklung auf verschiedenen Boards beobachtet. Bis dahin regelt premiumize.me im Dauer-Probe-Abo.

ok warum ausgerechnet ddl.to? Ist da die Vergütun für Upper wieder "passend" ? Scheint ja aus dem Nichts gekommen zu sein, ich vermute mal dahinter irgendein Hoster aus dem rls Scene Umfeld?

Neunzehn
Neunzehn User
10. Nov 2019, 11:49 Uhr

schon klar :P das war sarkastisch gemeint... wegen der daten und so :P


Fred12 schrieb:
ok warum ausgerechnet ddl.to? Ist da die Vergütun für Upper wieder "passend" ? Scheint ja aus dem Nichts gekommen zu sein, ich vermute mal dahinter irgendein Hoster aus dem rls Scene Umfeld?

soweit ich weiß gibts den schon ca. 2 jahre und vlad hängt da mit dran?
kannst Dich ja mal auf szenebox und wjunction einlesen.

 
pete User
19. Nov 2019, 11:56 Uhr
schön, dass es hier einen neuen Blogpost gibt. ;-)

Nutze selbst geteilte Angebote bzw. Free-Varianten von Amazon Prime Video/ Prime Music, Netflix oder Spotify/Deezer.

Für Livesport eben Sky und DAZN.
Nebenher immer noch Usenet und Plex.

Einfacher Grund: es gibt noch immer nicht "den einen" Dienst, wo ich alle meine gewünschen Filme und Serien oder meine Musik (ja, auch die Musikstreaminganbieter haben eben nicht alles) sehen und hören kann.

Das verfügbare offizielle Angebot ist, im Vergleich zu vor > 10 Jahren natürlich gestiegen. Mit den erwähnten Entwicklungen, dass jedes Studio wieder einen eigenen Dienst anbietet mit immer mehr exklusivem Content, wird eher wieder mehr User zu Alternativen bringen.
Nachteil von einem Gesamtanbieter könnte sein, dass man zentral alle Daten beim Anbieter ablegt und bei einer möglichen Abschaltung oder bei Nichtgefallen wieder keine Alternative hat (DRM Serverabschaltungen, zu hohe Kosten beim Anbieter...). Hier hilft nur, die gewünschten Medien im eigenen Archiv zu haben.

Auch wenn sich die Nutzung im Lauf der letzten 20 Jahre zum Teil grundlegend geändert hat, werden wir auch in den kommenden 20 Jahren immer noch unsere lieb gewonnenen Alternativen nutzen. In welcher Kombination und Form mit den offiziellen Angeboten auch immer.

 
goggel User
25. Nov 2019, 03:07 Uhr
fyi:
Wir würden ja gern für Streaming bezahlen, aber... - Bento
1 mal bearbeitet, zuletzt 25. Nov 2019, 03:08 Uhr

plastikziel1
plastikziel1 User
25. Nov 2019, 08:08 Uhr
Bento würde ich an deiner Stelle meiden. :D 8-)

 
Pfirsich User
26. Nov 2019, 20:43 Uhr
Was sagt ihr dazu?
monatlich 8€ für Filme und Serien am >HD im Stream easy going auf dem TV. Das wäre doch der geilste Scheiß ever, oder?
Quelle

Oder sollte man davon die Finger lassen?

Kommentare
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