Dokumentarfilmer
Tomer Heymann, dessen Großvater vor 70 Jahren aus dem deutschen Naziregime nach Israel geflohen ist, reist nach Berlin, um dort seinen aktuellen Film "Bubot Niyar / Paper Dolls" vorzustellen. Dabei begegnet er in einem Club Andreas Merk und die beiden verlieben sich sofort ineinander. Schon bald besucht Andreas Tomer in Tel Aviv, wo er nicht nur mit der fremden Kultur und der besonderen Präsenz von Tomers Mutter konfrontiert wird, sondern auch mit einer schwierigen Familiengeschichte. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.
Tomer Heymann erzählt mit diesem Film zum Einen seine ganz persönliche Familiengeschichte und zum Anderen die Schwierigkeiten, denen seine frische Beziehung gegenüber steht: kulturelle Gegensätze, die omnipräsente Sprachbarriere und nicht zuletzt menschliche Urängste. Eine intime und gleichzeitig universelle Liebesgeschichte, die sich durch den starken charakterlichen Einfluss von Tomers Mutter zu einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung entwickelt.