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The Dark Knight - Rezension

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Rezensionen > The Dark Knight
Square Eyes
Square Eyes VIP 20. Aug 2008, 23:40 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10


Der Film geht erstaunlich ruhig los, fast zu ruhig in den ersten 45 Minuten für einen Batman. Als ich dann aber die ersten interessanten Dialoge und Denkansichten des Jokers vernommen habe, wurde mir klar, dass hier die Action nur Mittel zum Zweck ist und nicht im Vordergrund steht. Was auch das hohe IMDB-Rating rechtfertigt, den ein reiner Actionkracher steigt nicht so hoch ein...

Über zwei einhalb Stunden sind lang, aber nicht langweilig. Einzigster Kritikpunkt meinerseits: Einen richtigen Gänsehaut-Flash in einer Actionszene hätte ich mir schon gewünscht, aber dafür hat der Film andere Qualitäten.

Der Charakter des Jokers zieht mich im Laufe des Filmes immer mehr in seinen Bann. Es kommen Situationen in denen man sich durchaus mit ihm identifiziert, was auch der hevorragenden Leistung von Heath Ledger zu verdanken ist. Man folgt seinen Gedankengängen, kann ihn in manchen Situationen sogar verstehen, was genau das Gefährliche an seiner Rolle ist. Und wenn ich es nicht genau wüsst, dann würde ich behaupten das Heath Ledger seine Rolle mit so einer großen Hingabe spielt, und sich so sehr in den Charakter des Jokers hinneinversätzt, dass sie ihm letztendlich selbst zum Verhängniss geworden ist.

Wenn ich behaupten würde, ich hätte den Film komplett verstanden, würde ich lügen, und das ist genau das was ihn zu einem Meisterwerk macht.

9/10 Punkten
2 mal bearbeitet, zuletzt 20. Aug 2008, 23:50 Uhr

55 von 58 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


DEADRAMONE
DEADRAMONE User 21. Aug 2008, 20:15 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
Ab ins Kino mit dir !

Wer Filme liebt muss sich Dark Knight im Kino Ansehen.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann mich ein Hollywood-Mainstream-Popcornkino-Blockbuster so mitgerissen hat, es ist auf alle fälle schon eine weile her.

Er ist wesentlich Düsterer als der Vorgänger und das ist zum einen der Ausgeklüggelten Story zu verdanken die, die Amerikanische Seele dieser Tage wiederspiegelt.
Angst vor Terrorismus, Angst vor den versagen der Demokratie und den Moralischen zerfall der Gesellschaft.

Und zum anderen ist es Ledgers Darstellung, einer der besten Bösewichte des Comic Universums (aus sicht eines alten Batman fans), des Jokers.
Nicholson hat ihn schon Grossartig gespielt aber, er hat mehr ein Durchgedrehten Verbrecher aus ihn gemacht.
Ledger aber Spielt ihn so, wie er wirklich ist, ein unberechenbarer Irrer der die Welt Brennen sehen will.
Er spielt ihn nicht nur, er erweckt ihn zum Leben und das wurde ihn möglicherweise zum verhängnis.
Bale macht als Bruce Wayne/Batman auch wieder eine gute Figur was aber eigentlich nicht anders zu erwarten war bei so einen Grossartigen Schauspieler.
Was auch für alle anderen Beteilligten Schauspieler gilt, besonders Eckhart bereitet einen Grosse freude!

Also ab ins Kino mit euch und geniesst die zwei einhalb Stunden im Batman Universum, ihr werdet es sicherlich nicht bereuen.


13 von 17 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


ZeDeRom
ZeDeRom ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 22. Aug 2008, 03:03 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
Mit dem Wahnsinn verhält es sich wie mit der Schwerkraft...

...Es reicht oft ein nur kleiner Anstoß. Um es vorweg zu nehmen: Der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe, vielleicht sogar der Beste seit langer Zeit.

Eine Comicverfilmung? Joker? Two-Face? Klingt nach Kitsch und man assoziiert die lustigen, bunten Bildchen der Hefte mit der Story bzw. den Charakteren. Aber es ist erstaunlich, dass Comicverfilmungen in der letzten Zeit die idealistischsten und komplexesten Themen der Kultur wiederspiegeln (man erinnere sich an "V wie Vendetta" oder auch ein Stück weit an "Iron Man"). Was früher mit voller Hingabe in Theaterstücken und Meisterwerken der Literatur behandelt wurde, scheint in den modernen Comicinterpretationen aufzukeimen: Die Philosophie des Seins und vor allem des Verhaltens.
Es war schon immer ein Interessanter Grundgedanke, wie weit Menschen gehen und wie sie in der Lage sind, sich zu ändern. Die Ethik in komplexer Verstrickung mit dem Chaos. Das geplante Verbrechen konträr zur wahnsinnigen Hingabe und Leidenschaft eines abgrundtiefen Hasses gegenüber der humanen Integrität.

Heath Ledger hat in diesem Film eine One-Man-Show geschaffen, die Seinesgleichen sucht. Kaum ein Schauspieler hat es bisher geschafft, sich in der Form in eine Rolle zu versetzen und diese derart auf den Punkt zu interpretieren. Der Joker ist wohl der beste "Bösewicht" aller Zeiten. Bösewicht? War er denn wirklich einer? Die Figur des Jokers verbinden wir für gewöhnlich mit Spaß. Schon im Mittelalter waren es oft die Hofnarren, die zu provozieren wussten. Sie sind der Inbegriff des menschlichen Instinktes; sie kennen keine Grenzen, sind unantastbar, sarkastisch und doch zutiefst ernst.
Um diese Eigenschaften in eine Handlung eines Films zu integrieren, ist viel mehr erforderlich, denn eine Handlung ohne Fiktion. Genau die richtige Wahl, eine Comicverfilmung eines jahrelang fehlinterpretierten Themas zu wählen um die Welt zu beeindrucken. Der Joker ist mehr, als nur eine Figur mit Gummimaske und schrillem Outfit. Die Fassade ist nur die äußere Provokation. Aber Äußerlichkeiten kann man widerstehen - dem Charme und vor allem einer Ideologie eines Menschen nicht.

Dieser Film hat es geschafft, Charaktere zu Formen und zu bilden, die alle ihre Prinzipien und Lebensweise haben. Bis in die Nebenrollen ist er perfekt besetzt (bspw. Sir Michael Caine als Vaterfigur) und die Spannung kennt keinen Abbruch, trotz der Überlänge. Man wird in "The Dark Knight" bestens unterhalten - sowohl kulturell und intellektuell, als auch des reinen Spaßes wegen. Selten wurde in einem Film so mit ethischen Fragen gespielt, wie hier in Form der Rolle des Jokers. Der Film zwingt einen geradezu, sich als Betrachter des Öfteren die Frage zu stellen: "Wie hätte ich an dieser Stelle reagiert?"

Von mir gibt es an dieser Stelle die klare Empfehlung, sich dieses Meisterwerk im Kino anzusehen. Er hat alle Lorbeeren verdient und wird jedem Vorschusslob gerecht. Dieses Stück Filmgeschichte ist das, was Kultur ausmacht - und Kino ist für mich definitiv ein nicht zu unterschätzender Teil dieser. Kultur im Sinne von Lebensqualität und der Einzigartigkeit des menschlichen Wesens: Den Gedanken und der Qualität des Lebens und leben lassens.

In diesem Sinne: Viel Spaß bei dem Film. Behaltet euren Idealismus (sofern noch vorhanden) und entfernt euch für zwei Stunden und 40 Minuten aus dem gewöhnlichen Alltag, indem ihr dieses mehr als oscarreife Werk genießt.
8 mal bearbeitet, zuletzt 22. Aug 2008, 03:37 Uhr

44 von 46 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


McLovin
McLovin ninja, please. 22. Aug 2008, 12:45 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
I Can Make a Pencil Disappear

... oder eine Zaubershow der ganz anderen Art.

Schon vor Wochen las der interessierte Filmfan auf diversen Filmplattformen im Internet, über Rekorde, Oscarnominierungen und eine Kinowelt die Kopfsteht.

Bis Dienstag, so war die Auskunft der netten Dame an der Kasse, seinen alle 18 Batman Vorstellungen restlos ausgebucht. Eine Karte zu bekommen sei, wie bei Olympia ungedoped Gold zuergattern. Auf die Frage ob es sich lohnt zu warten, kam nur ein " wie viele Karten soll ich reservieren ? So was haben Sie selten gesehen "

Gottseidank hatte ich schon vor einer Woche Karten für die Originalfassung ( OF ) vorbestellt - Loge versteht sich :)

Und die Frau an der Kasse hatte Recht.

So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Einen Film dessen Handlung man aus seiner eigenen, schon vergangen, Comicleidenschaft kennt, so neu zu erleben, nein so etwas habe ich schon lange, wenn gar noch nie gesehen.

Ein Ensamble von hochkarätigen Schauspielern, lässt den Zuschauer in eine fiktive Welt eintauchen, so tief und authentisch, daß man nach schon 10 - 20 Minuten nicht mehr zwischen Film und Wirklichkeit unterscheiden kann.

Von einem Morgan Freeman, der es sich nicht nehmen lässt, in diesem Meisterwerk, selbst in einer Nebenrolle, aufzutretten, über einen, seit Thank You for Smoking, gewohnt guten Aaron Eckhart bis zu Christian Bale, der wohl den besten Batman spielt und verkörpert, den die Welt bisher gesehen hat, sind alle Rollen perfekt besetzt.

Und da bleibt ja noch Heath Ledger. Ein Schauspieler der seinem Leben durch eine Überdosis an Schlaf- und Beruhigungsmitteln ein Ende gesetzt hat.
Ja, ich weiß, es hing einen aus allen Körperöffnungen, immer wieder aufs neue über den Tod des Australiers zu hören. Und dann auch noch die Krönung: einen Post-Mortem Oscar. " Typisch Hollywood, versuchen selbst aus einer Preisverleihung eine Inszenierung zu machen ", hat sich wohl der ein oder andere gedacht.
Aber Jungs ( und Mädchen ), dieser Joker verdient den Oscar, egal ob tot oder lebendig.

Eine schauspielerische Leistung die einen Russell Crowe in A Beautiful Mind , einen Edward Norton in Fight Club oder selbst einen Tom Hanks in The Green Mile oder Forrest Gump alt aussehen lässt. Wie schon im Trailer zu sehen: " I can show you some magic " ( zu deutsch: Ich kann euch einen Zaubertrick zeigen ), verzaubert Ledger den Zuschauer mit seiner Interpertation des Jokers.

Es scheint beinahe, dass man sogar die schwere Kindheit des Jokers rausspüren kann. Diese phychisch kranke Figur wird einem so real presentiert, das man Osama Bin Laden für einen Feuerwerkskörper-Fachverkäufer halten mag. Bitter böse und sozialkrittisch. Und letzendlich kommt man mit einem Gefühl aus dem Kino, welches ich bis jetzt nicht los werden kann. Man bekommt den Eindruck, den Grund für seinen Selbstmord zu erkennen - denn dieser Joker mit all seiner Traurigkeit und Missgunst gegenüber der Menschheit ist nicht lebensfähig...

Es bleibt also zu sagen, und nun komme ich zu den Rekorden, dass man diesem Film von Herzen lohnt den Erfolg zu bekommen den er verdient und damit ein Kinobesuch PFLICHT ist. Besser als Titanic alle mal.

Er ist vielleicht insgesammt betrachtet nicht der iMDB #1 Film, der er für paar Wochen war, aber in den Top 10 ist sicherlich sein Platz.

Meine Wertung daher:

9/10 Punkten für den Film
11/10 Punkten für Heath Ledger

Mit Gruß

McLovin

P.S.: "Why so serious ?" :HAA:


7 mal bearbeitet, zuletzt 22. Aug 2008, 13:36 Uhr

33 von 33 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


AzzUrr1
AzzUrr1 User 23. Aug 2008, 22:51 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
"Comic"verfilmung mit Hirn und Herz

Wer kennt ihn nicht? Den Batman. Den Held unsrer Kindheit(gut zumindest meiner Kindheit ;)). Doch in diesem Film ist Held nicht gleich Held. Alles hat hier eine gute und schlechte Seite. Sogar der Joker. Somit verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse und als Zuschauer weiß man zeitweise nicht so ganz welches Verhalten man jetzt für Gut oder Schlecht heißen soll.
Dieser Aspekt macht den Film aus: Wenn ein Film es schafft den Zuschauer in solch einen Zwiespalt zu bringen, dann ist er außergewöhnlich, etwas ganz besonderes.

Neben diesem storytechnischen Zwist überzeugt The Dark Knight durch einen tollen Soundtrack, beeindruckende Bilder(deswegen ist es eigentlich Pflicht diesen Film im Kino zu schauen!) und vor allem durch beängstigend gute schauspielerische Leistungen.

Heath Ledger als Joker in Worte zu fassen ist schwierig. Es ist einfach unglaublich. Noch nie kam ein Bösewicht so verrückt, so bedrohlich beim Zuschauer an. Es kommt einem vor, als könnte dieser Joker wirklich existieren.
Um so tragischer das Ledger leider verstorben ist...

Über Christian Bale kann man eigentlich nur sagen, dass er der beste Batman aller Zeiten ist. Who the hell is Val Kilmer ;)? Bale bringt die moralische Zwickmühle in der sich Batman und Bruce befinden exzellent rüber und lässt keine Zweifel an seiner Authenzität.

Auch das restliche Ensemble macht seinen Job hervorragend. Besonders zu erwähnen ist wohl noch Aaron Eckhart als Harvey Dent.


Nach all den Tagen, die ich mir Gedanken über den Film gemacht habe, fällt mir eigentlich nichts negatives auf.

Absoluter Pflichtfilm!

10/10
5 mal bearbeitet, zuletzt 24. Aug 2008, 02:14 Uhr

18 von 22 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


Slavefighter
Slavefighter User 8. Sep 2008, 01:16 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
EIn gelungener Film....aber

..und dennoch kann Ich das riesen gehype nich verstehn,doch von Anfang.

Jeder kennt Batman..(und wer ihn nich kennt,hat Definitv was verpasst!)..und dieser Film bescheinigt ihm wieder wie Groß die Fangemeinde auch heute noch ist,nämlich mehr als Groß :).

Ich finde die Rolle und auch DIE STIMME Batmans sehr gelungen,passt hervorragend zu dem Charakter.Sein Auftritt kommt dem eines wahren Superhelden sehr nahe,denn in dem Film überzeugt mich dieser Charakter mehr als die Rolle des Jokers.Diese präsens ist einfach nur mit Gänsehaut verbunden.

Die Rolle des Jokers ist definitiv sehr gelungen und mit Heath Ledger sehr gut besetzt.Ich kann aber bei bestem willen nicht verstehen warum die Rolle so hochpusht wurde,für mich macht er einen Guten Job aber diese Rolle ist nich phänomenal ,sondern einfach nur gut.Ich muss hier betonen das ein anderer Film die Messlatte für mich ist,V wie Vendetta,die Rolle von V ist meines erachtens die best gespielte und verkörperter Rolle die ich in meinem ganzen Leben in einem Film gesehn habe und da reicht die Rolle von Joker nich annährend herran,er folgt mit großem abstand.

Alles in allem ist dieser Film jedem fürs Kino zu empfehlen (auch wenn der Ton im Kino manchmal etwas laut war :P).
Er ist sein Geld in jedem Cent wert und bei einigen Aktionen nicht am Popcorn verschlucken :D


SLave

Es gibt dinge im Leben,die sind einfach unerreichbar :)

PS: In english ;)
http://www.youtube.com/watch?v=uW6HbZXI9Y0&feature=related
in Deutsch ;)
http://www.youtube.com/watch?v=h2G7QkwWRNg&feature=related

8-)
1 mal bearbeitet, zuletzt 8. Sep 2008, 01:31 Uhr

9 von 11 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


gNu
gNu User 12. Sep 2008, 15:19 Uhr
8/108/108/108/108/108/108/108/108/108/10
Why so serious?

Eigentlich wollte ich mir diesen hochgelobten Film erst als R5 gucken. Jedoch überkam mich heute morgen um 2 Uhr nachts das Bedürfnis.

Ich habe den Vorgänger nicht gesehen und muss trotzdem sagen, dass ich auch ohne Vorkenntnisse gleich ins Geschehen gefunden habe...was bei einem Batmanfilm auch nicht das Schwierigste sein sollte. Generell ist der Handlungsstrang sehr einfach gestrikt, denn ich wusste intuitiv immer was als nächstes geschieht. Die Story kann also nicht Teil des "Hypes" sein.
Die Atmosphäre hat mich im Gegensatz zur Geschichte echt verzaubert. Wunderschöne Aufnahmen, passende, vor allem nicht übertriebene, Effekte und Batmans Stimme, die mir immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ.
Die Charaktere sind, obwohl schon seit mehreren Jahrzehnten bekannt, durch die schauspielerische Leistung neu erfunden worden. Bale als tragischer Held von Gotham City...wer hat sich nicht schon immer gewünscht ein Superheld zu sein, den insgeheim jeder braucht und es dennoch niemand zugibt...da fällt mir ein passendes Zitat von B. Franklin ein: "Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety" . Trotz allen Lobes muss ich sagen, dass die Schauspielkunst Ledgers überbewertet wird. Es ist in meinen Augen nicht so schwierig, einen pathetisch angehauchten Joker zu spielen. Die Leistung ist gut, nicht mehr und nicht weniger.

Die meisten Zuschauer waren davon begeistert, wie es der Regisseur schafft, diese Diskrepanz zwischen "gut" und "böse" bzw. zwischen "schein" und sein" darzustellen. Aber wenn wir ehrlich sind: Diesen Konflikt gibt es doch schon seit es die ersten Comics gibt. Ob bei Spiderman, Hellboy o. Ä., überall wird versucht, Tiefsinn in die Charaktere zu bringen, um ihnen so viele menschliche Züge zu geben wie möglich.
Was ich damit sagen will: Der Film stellt diesen Aspekt sehr gut dar, jedoch ist das nichts Neues und muss deswegen relativiert werden.

Mein größter Kritikpunkt an dem Film ist TwoFace, der zwar in der Rolle des Harvey Dent sehr gut gespielt wird, der meiner Meinung nach aber viel zu spät ins Gesamtgeschehen eingreift und dadurch allgemein zu kurz kommt. Man hätte noch so viel aus diesem verrücktem Duo von Joker und TwoFace machen können, schade.
Irgendwie wirkt es auf mich so, als ob der Film viel mehr Potenzial hätte, jedoch das begrenzte Batmanuniversum bzw. die Geschichte nicht mehr hergibt. Die Rollen wirken zu konstruiert, zu gradlinig (auch der Joker)

Film: 9/10

10 von 10 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.



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