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XIII - Die Verschwörung - Rezension

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Chrissik
Chrissik All hail Samaritan! 4. Jul 2012, 11:59 Uhr
10/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/1010/10
Phantastischer Film

XIII - Die Verschwörung basiert auf dem Comic XIII (den ich nicht kenne) und ist eigentlich zweigeteilt (Also Part 1 und 2). Der Film ist in Deutschland direkt in die Kinos gekommen, hat keine bekannten Schauspieler etc. Warum ich trotzdem (oder gerade deshalb) 10/10 gebe, sehr ihr nun.

Handlung
Am Unabhängigkeitstag (also heute) wird die Präsidentin der USA erschossen. 3 Monate später findet ein altes Ehepaar einen verwundeten Mann, der eine 13 eintätowiert hat. Angeblich ist er der Killer und wird folglich von allem gejagt, was in den USA so kreucht und fleucht.
Die Story ist richtig richtig gut. Der Anfang ist recht actionlastig, dann folgt eine Phase, die eher ruhig ist. So zieht es sich durch den kompletten Film. Und mit jeder Minute, die vergeht, meint man den Film durchschaut zu haben - bis es dann doch anders kommt.
Was XIII auch grandios meistert ist die Verschwörung. Diese ist nicht wie so oft in irgend einer Weise unrealistisch, sondern könnte so - oder so ähnlich - wirklich passieren. Und das macht das ganze phantastisch. Dass nicht einfach irgend etwas vorausgesetzt wird, dass es nicht die Zukunft ist. Sondern das hier und heute, an dem die unterschiedlichen Strömungen aufeinander treffen und diese Verschwörung entsteht.
Das alles bringt der Film sehr authentisch rüber. Dazu gibt es natürlich ausreichend Action.

Setting / Kamera
Das Setting ist sehr gut gewählt. Da gibt es zum einen New York City, Washington D.C., eine Hütte in der Einöde sowie diverse Gebäude der Geheimdienste irgendwo in der Gegend. Das alles ist sehr schön umgesetzt, sowohl außen als auch innen. Und die Gebäude bieten allesamt genug Möglichkeiten für XIII, sich zu "entfalten".
Die Kameraführung fängt die gut gewählte Umgebung dann auch sehr gut ein, sodass ein rundum gelungenes Bild entsteht. In den Kämpfen wahrt sie allerdings Distanz, was das ganze übersichtlicher macht, aber nicht so intensiv wie zB beim den Bourne Filmen.

Charaktere
Obwohl sie unbekannt sind, meistern sie ihre Rollen nahezu perfekt. Allen voran XIII, der wirklich sehr gut die Rolle verkörpert. Er will eigentlich nur herausfinden, wer er ist, und stürzt so in dieses ganze Chaos hinein. Auch sehr gut gefällt mir seine Assistentin/Partnerin/Freundin Jones und General Carrington. Den überheblichen/eitlen Beamten bringt Bryk als Amos auch wunderbar rüber. Abschließend gibt es dann noch Catarina Murino, die die Frau aus dem Fotoladen spielt, welche mich ebenfalls sehr überzeugt hat.

Fazit
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Er ist in sich stimmig, die Charaktere und das Setting passen wunderbar. Am besten ist aber die Story, die total realitätsnah ist und dadurch unglaublich spannend und interessant wird. Leider ist immer noch kein zweiter Teil in Planung, allerdings gibt es eine Serie dazu: XIII - Die Verschwörung. Die erste Staffel ist inzwischen vorbei, eine zweite ist angekündigt. Trotzdem hoffe ich auf einen zweiten Film, der vielleicht - irgendwann den Cliffhanger am Ende auflöst ;)

7 von 7 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


 
Xarok User 14. Apr 2019, 12:15 Uhr
2/102/102/102/102/102/102/102/102/102/10
Ganz schwaches Kino

Ich bin auf diesen Zweiteiler aufmerksam geworden, da er neuerdings in der Top100 von 2019 auftaucht, obwohl er eigentlich schon 10 Jahre alt ist.
Aber zu den Filmen selbst:
Ein Ex-Superagent wird von einem schießwptigen Val Kilmer in einem Flugzeug angeschossen, springt aus dem Flugzeug und landet in einer verlassenen Gegend in den Bäumen.
Ein älterer Herr findet ihn, weil das Blut des Springers ihm beim jagen auf die Wange tropft, obwohl er gute 10m weit weg ist (ist klar). Der Agent hat eine Kopfverletzung und anscheinend dadurch eine Amnesie, nicht zu vergessen eine Schulterverletzung, die aber nach 2 Tagen bereits so ausgeheilt ist, dass er bereits wieder Menschen durch die Gegend werfen kann (is klar). Auch die Kopfverletzungen, ein Streifschuss wurde genäht, und bereits 2 Tage später ist nichts mehr davon zu sehen (is klar).
Neuere Autos werden im Stile eines MacGyvers mit einer Büroklammer zum starten gebracht (is klar) und aus einem streng bewachten Militärgeländes kann man trotz Kugelhagels einfach raus marschieren und gemütlich mit dem Auto wegfahren (is klar).
Zum Schluss gilt es eine Atombombe zu entschärfen, der „Held“ hat noch eine Sekunde Zeit, doch wie er die Bombe entschärft sieht man nicht, lediglich später sieht man eine Einstellung, die zeigt dass die Bombe entschärft wurde. Wahrscheinlich reicht auch diesmal eine Büroklammer, is eh klar.

Summa summarum eine sowohl schauspielerisch sehr schwache Leistung, ich glaube aber das Drehbuch gab nicht mehr her.

Nicht zu empfehlen, außer man ist Fan von MacGyver und Büroklammern.

2 von 2 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.



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