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Pandorum - Rezension

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Rezensionen > Pandorum
dynAdZ
dynAdZ User 4. Okt 2009, 02:05 Uhr
5/105/105/105/105/105/105/105/105/105/10
Story wo bist du?

Ich mach es kurz und bündig: Pandorum wollte neues Licht in das etwas dunkel gewordene Sci Fi-Genre bringen... und hat versagt, die unangefochtene Science-Fiction Nummer 1 im Jahre 2009 ist und bleibt J.J. Abrams' Star Trek. Dabei waren die Ideen und die Zutaten mehr als reichhaltig und hätten ein tolles 5-Sterne-Menü ergeben, hätte sich der deutsche Newcomer Christian Alvart nicht die Suppe versalzen lassen. Alvart hatte das Drehbuch für ein neues Sci Fi-Epos, das die Menschheit beim Expandieren ins All zeigt, bereits fertig, musste sich dann allerdings ein fremdes Drehbuch unterjubeln lassen und irgendwie zwei verschiedene Plotlines halbwegs stimmig miteinander verknüpfen. Das funktioniert die ersten 20 Minuten recht gut, der Spannungsbogen ist hoch, doch sobald Alvarts Ideen in den Hintergrund treten und eine nicht mehr aufhörende, langweilige Hetzjagd quer durch die Elysium beginnt, verschwindet die Klasse des Filmes und wir haben ein klassisches Alien 1-4. Dabei hätte es so schön werden können, zum Ende hin gibt es noch zwei gute Twists und man bekommt eine Ahnung, welche GROSSE Geschichte hinter Pandorum hätte stecken können.
Im Endeffekt bekommt man das Menü nur halb gegart und versalzen von Hollywood geliefert. Man war zu Kompromissbereit und presste mit Gewalt Action in einen Film, der auch mit wesentlich weniger sehr gut ausgekommen wäre. Vermutlich hat man versucht, sich an dem offensichtlich anspruchslosen Kinogänger zu orientieren, dem eine gute Story egal ist.
5/10 Punkten für "Pandorum", hoffentlich wird das noch was aus der Trilogie.
1 mal bearbeitet, zuletzt 4. Okt 2009, 02:06 Uhr

36 von 44 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


Corben
Corben User 17. Nov 2009, 17:35 Uhr
7/107/107/107/107/107/107/107/107/107/10
Deutsch-amerikanischer Sci-Fi-Horror

Vor ein paar Monaten bekam ich Pandorum per ingame Werbung bei ET:QW zum ersten mal dargeboten. Verdammte Werbung dachte ich mir, denn sie schlug bei mir ein. Raus aus dem Spiel und mal geschaut, was denn das für ein Film sein könnte. Mit Dennis Quaid war die Besetzung doch schon mal nicht schlecht und da ich Sci-Fi-Fan bin, wollte ich den Film auch sehen.

Der Anfang reisst einen direkt mit: "you're all what's left of us"... dazu die klaustrophobische Szene, wie der Hauptcharakter Bower aus seinem Hyperschlaftank erwacht. Diese entstandene Unheimlichkeit wird auch noch ein wenig aufrecht erhalten, bis Bower den ersten Kontakt mit "fremden" Wesen herstellt. Im Kopf des Zuschauers keimen diverse Fragen auf, die das wie und warum stellen. So ist man wissbegierig auf die Folter gespannt. Der Survival-Horror hängt die ganze Zeit wie ein Damokles-Schwert über den Protagonisten, wo jeder einen kleinen Teil zur Aufklärung beiträgt (bis auf den Agrarkultur-Techniker :)).

Die Action und Bedrohlichkeit durch rasend schnelle Bewegungen kommt sehr gut rüber und erinnerte mich an Filme wie "The Cave", "Cube" oder "Event Horizon". Besonders das Ende des Filmes bietet nocheinmal eine Überraschung, welche jedoch auch wieder Fragen aufwirft... die Missionsdauer ist bekannt, was ist in der restlichen Zeit passiert?

Persönlich hat mir der Film sehr gut gefallen, da ich ihn ohne Erwartungen angeschaut habe. Mir war nicht bewusst, daß es sich um einen Horror-Film handeln würde, und war so angenehm überrascht. Erst im Nachhinein werden einem Kritik-Punkte klar, z.B. werden die Fremden überhaupt nicht näher erläutert. Es gibt zwar Hinweise ihrer Herkunft, doch diese hätten durchaus tiefer gehen können, doch so bleibt dem Zuschauer die Freiheit sich selbst etwas auszudenken.

Was mich jedoch ein wenig gestört hat, ist die Synchronisation von Antje Trauer. Optisch macht sie natürlich was her, doch man merkt sofort, daß sie hier nachträglich sich selbst synchronisiert hat. Sie klingt einfach anders, als es reine Synchronsprecher tun.

7 Punkte für einen Sci-Fi-Horror-Survival-Film, der durchaus seine Schwächen hat, aber dennoch sehenswert ist.

14 von 14 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.


shikarinmoto
shikarinmoto User 10. Jun 2010, 18:57 Uhr
8/108/108/108/108/108/108/108/108/108/10
Kurz und knapp: Mein Fazit!

Endlich mal wieder ein richtig guter Horror-Thriller, der ein wenig neue und innovative Elemente zu bieten hat. So sind zum einen die Kulissen und Schauplätze eher neuartig, genauso wie die Story etwas außergewöhnlich ist. Im Film wird dann noch eine Atmosphäre aufgebaut, die zusammen mit den überzeugenden Schauspielern für eine rundum gelungene und jederzeit spannende Umsetzung sorgt. Ein Film, der im Stile des Spiels „Dead Space“ umgesetzt wurde. Wer das kennt, weiß was ich meine. Einfach nur ein super Streifen mit deutscher (Produktions-) Beteiligung! Top! Empfehlung!
1 mal bearbeitet, zuletzt 10. Jun 2010, 18:58 Uhr

1 von 1 Benutzern fanden diese Rezension hilfreich.



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