Anonymes Zahlen im Netz bald vorbei?
Neuer Gesetzentwurf gegen Geldwäsche
Um diesen Entwurf (PDF) besser zu verstehen, muss man zunächst erst einmal den genauen Vorgang der „Geldwäsche“ im Internet verstehen: Täter bieten ein Produkt (z.B. gestohlene Kreditkarten) an, welche von einem Käufer mit einem der zahlreichen anonymen Zahlungsmöglichkeiten (z.B. Ukash oder Paysafecard) gekauft werden. Der Verkäufer muss nun nur noch diese virtuellen Bezahlungsmittel in echtes Geld umwandeln.
Und genau hier möchte die Bundesregierung nun eingreifen: Internet Währungen sollen dann nur noch nach eindeutiger Identifikation (z.B. durch einen Personalausweis) verkauft werden, egal bei welchem Betrag.
Dies klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, doch gibt es viele Aspekte, die dagegen sprechen. So genanntes E-Geld bietet nicht nur Anonymität, sondern sorgt auch für Sicherheit bei der Bezahlung:
Mir persönlich ist es wichtiger, weiterhin anonym im Netz unterwegs sein zu können, was mir nicht zuletzt auch durch anonyme Zahlungsmittel ermöglicht wird. Da kann ich auch mit einer möglicherweise einfacheren Geldwäsche leben. Wie steht ihr dazu?
(Quellen: Welt.de, heise.de)

