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Darksiders II
Der Apokalypse zweiter Teil

(Image)Was ein Pech aber auch. Ende 2012 steht uns das Ende der Welt bevor - sagen zumindest die Maya. Denkste! Schon am 14. August erwartet uns alle der Tod, der nur so nach Seelen lechzt. Denn er muss seinen in Ungnade gefallenen Bruder Krieg retten. Dafür reitet und schlachtet er sich in Darksiders 2 durchs Wohnzimmer - ohne Rücksicht auf Verluste.

Erst Krieg, nun Tod. Die beiden armen Kinderlein dürften wegen ihrer Namen wohl noch mehr benachteiligt werden als Mandy oder Kevin. Doch wie kam es eigentlich so weit, dass der zweite apokalyptische Reiter den armen Bruder retten muss?
Wir erinnern uns: In Darksiders: Wrath of War wurde die Apokalypse ausgelöst. Damit das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle bestehen bleibt, werden die vier Reiter auf die Erde geschickt. Allerdings wird Krieg bei seiner Ankunft beschuldigt, die totale Vernichtung zu früh ausgelöst zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, bleibt er auf der Erde und muss die Ursache des Weltuntergangs herausfinden - koste es, was es wolle.

Nun ist es also in Darksiders II an Kriegs Bruder, den Namen reinzuwaschen.
Die Story wäre damit eigentlich schon erklärt. Denn wie in Darksiders eins ist eben diese nicht besonders ausgeklügelt.
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Viel interessanter ist dann doch das Gameplay. Zwar hat sich zum Vorgänger nicht so viel verändert, allerdings verspricht THQ zahlreiche Verbesserungen und ein paar neue Features.
Dabei ist der wichtigste Punkt wohl das Kampfsystem, denn dieses benutzt man wohl mit Abstand am meisten.

Konnte - und musste - man im ersten Teil noch blocken, so hat Tod das nun überhaupt nicht mehr nötig. Viel mehr weicht man den Gegnern aus oder bewegt sich um sie herum. Das macht die Kämpfe auch viel flinker und schöner, waren sie doch in Darksiders recht behäbig und statisch. Nun wedelt der Spieler um den Feind herum, kombiniert Attacken schneller und kann so effektiver und ohne Unterbrechung sich durch die Horden schnetzeln.
Eine weitere Veränderung betrifft die s.g. Wutkombos. Durch eine schnelle Abfolge von Schlägen kann man seine Wut aufladen, um sich dann in den "richtigen" Sensenmann zu verwandeln, der seine Gegner in Grund und Boden schlachtet.
(Image)Neu ist auch eine antik anmutende Wumme, mit der Tod seinem Namen nun alle Ehre machen kann und die eine echte Abwechslung zu dem sonstigen Schneidewerkzeug darstellt.
Insgesamt ist Darksiders II aber immer noch das alte Hack'n Slay, in dem man gekonnt seinen Gegnern durch verschiedene Angriffe mit Haupt- und Seitenwaffe sowie Spezialattacken das Leben - bei Untoten eben Vergleichbares - aushaucht.

(Image)Aber auch die Fortbewegung bleibt nicht unangetastet. THQ spendierte dem Mann mit Gartengerät ein paar neue Klettermoves, wodurch nun auch die Bewegung in der Vertikalen deutlich geschmeidiger von der Hand gehen soll.

In Darksiders Nummer eins lechzten wir noch nach den Seelen derer, die wir dahin rafften. Im Nachfolger allerdings lassen die Gegner Gold bzw. Rüstung fallen - logisch, was schert sich der Tod persönlich um ein paar Innereien mehr oder weniger. Die aufgesammelten Rohstoffe kann man dann - wie schon beim ersten Teil - gegen Rüstung oder andere Upgrades eintauschen.

Fortbewegen tun wir uns standesgemäß auf unserem apokalyptischen Ross, welches wir nun schon von Beginn an besitzen. Aber auch durch s.g. Constructs kommt man voran. Constructs sind eine Art Stahlkugel, die man im Boden verankern kann und aus der eine Stahlkette schießt. Mit dieser kann man dann wahlweise Gegner streicheln oder Abgründe überwinden.

Das Setting hingegen kann sich sehen lassen. War in Teil eins noch grau eine der dominierenden Farben, so sind wir nun unter der Erde (rot, gelb) sowie draußen in der Natur (grün) unterwegs.

(Image)Beim Skillen greift die nächste Neuerung. Gegliedert wird nun in Fähigkeiten für den Nahkampf sowie für Magie bzw. Zauberei. In Kämpfen sammelt man Erfahrungspunkte, die einen im Level aufsteigen lassen. Für jeden Aufstieg gibt es einen Skillpunkt, den man dann für seine Fähigkeiten einsetzen kann. Dabei muss man nun darauf achten, dass man den richtigen Ast im Talentbaum wählt.

Das neuste Abenteuer der Apokalypse soll 20 Stunden dauern, sofern man sich nicht aufhalten lässt von den zahlreichen Rollenspieleinlagen. Die Spielwelt soll insgesamt viermal so groß sein wie die des Vorgängers, was viel Platz für Rätsel, versteckte Dungeons und Geheimnisse bietet.

Artikel zu Darksiders II auf Gamestar:
Kampfsystem, Klettern, Sammeln | Story, Waffen, Setting, Skilling
Mehr Screenshots gibt's auch auf Gamestar.

Wie ist euer Eindruck des neusten Abenteuers am Ende der Welt? Habt ihr den ersten Teil gespielt und werdet ihr euch auch den Nachfolger holen? Oder ist die ganze Serie eher nichts für euch?

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Darksiders II




Chrissik
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Chrissik
5. Jul 2012, 12:17 Uhr
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