Die Frage wird sein, inwiefern sich der Hype nun auf die Band auswirkt, sprich auf deren musikalischen Schaffensprozess. Man kennt ja mehr als genug negative Beispiele.
Ich finde die Jungens super....und das schon ne ganze Weile.
Krass... gerade mal Scheissindiedisko gehört. Komplett neue Version.
Fand ja die EP Version schon wahnsinnig geil, daher bin ich gerade nen
bisschen hin und her gerissen.
Sehr lustig finde ich folgende Stelle im Lied:
Nach dem ersten Chorus kommt in der EP Version ja ein Ausschnitt von dem Peter Fox Song Schwarz zu Blau, in der Album Version kommt folgendes:
"Und das Sample hier wollte uns das Label nicht geben..."
Klar ist jetzt auf jedenfall, dass das Album erstmal in der Playlist von meinem iPod landet. Übelst gute Laune Mukke ist das... vom Feinsten 3 mal bearbeitet, zuletzt 31. Jan. 2012, 22:40 Uhr
Tony schrieb: natürlich sind sie das. viel wichtiger wäre die frage: wird musik schlechter, wenn sie von mehr menschen gehört wird?
Nicht schlechter, wenn sie von vielen gehört wird, nur schlechter wenn sie von vielen Leuten manipuliert wird. Es ist immer schön den Erfolg einer Band mitzuerleben, aber Schade ist es doch immer, dass sie nie mehr wie damals spielen können.
Tony schrieb: natürlich sind sie das. viel wichtiger wäre die frage: wird musik schlechter, wenn sie von mehr menschen gehört wird?
Absoluter Blödsinn.
Wo ist das denn Mainstream?
Das ist abseits vom Kommerz, auch wenn sie einen Plattenvertrag haben.
Und nur weil sie auf Platz 1 sind heißt das noch lange nicht das sie unmengen Alben verkauft haben, nur im Vergleich zum Rest. 1 mal bearbeitet, zuletzt 4. Feb. 2012, 10:55 Uhr
Was bedeutet denn Mainstream? Hauptstrom... frei: mit der Masse schwimmen.
Kommerz, Mainstream, Pop sind alles Begriffe die auf den Bekanntheitsgrad aufbauen.
Da Kraftklub zur Zeit im öffentlichen Interesse steht und immerhin genug verkaufen, um den ersten Platz in den Albumcharts zu ergattern, bin ich der Meinung sie sind Mainstream. Zumindestens sind sie dort angekommen.
Sie haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Die Musik ist einfach massenkompatibel. Ist ja auch sehr party- / hymnenlastig - natürlich kann das gut ankommen. KK bedienen auf der einen Seite die Partyjugend, die Mitgröllieder will, und auf der anderen Seite Leute die intelligente Musik wollen (oder denken sie wollen intelligente Musik), wegen Ironie und Mehrfachdeutungen der Texte.
Ist also eine Definitionsfrage, denke ich. Hät mir 2002 einer gesagt, sie wären Kommerz, hät ich wahrscheinlich auch anders reagiert. Ist ja gerade im Rap ein sehr verpöntes Wort gewesen.
Album find ich gut. Das viele Lieder gleich klingen mag die Monotonie fördern, allerdings hat man irgendwie auch das Gefühl, man hört eine homogene Scheibe, fast konzeptionell.
Mich stört aber, dass Fans der ersten Stunde, mich eingeschlossen, einfach zu viele Ähnlichkeiten zur EP Adonis Maximus raushören. Ich WIll Nicht Nach Berlin z. B. ist wie Hau Rein nur mit anderem Text. Scheissindiedisko, Zu Jung und Liebe sind sogar eins zu eins übernommen. Nee, sogar schlechter, außer bei Letzterem.
Wenn ich die Möglichkeit hätte meine Musik einem größeren Publikum zu präsentieren, würde ich wohl auch die guten, und noch nicht so alten, Lieder recyclen für ein Album.
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