Wenn der mathematische Weg auch stimmen mag, ist das natürlich trotzdem kompletter Unsinn. Ich habe es einem Vorredner, der hier allen Nicht-Wählern empfohlen hat, doch wenigstens einen ungültigen Stimmzettel abzugeben, bereits erklärt: Wer nicht wählt, der wählt eben nicht. Derjenige ist eben für nichts.
Übertragen auf Steinbrück hieße das... Lassen wir das lieber mal...
Frage mich, warum alle glauben schwarz/rot erzeuge Stillstand? Mutti wirds schon richten.
Eventuell, weil der ein oder andere hier eben doch noch in der Lage ist, sich an 2005 zu erinnern.
Wenn der mathematische Weg auch stimmen mag, ist das natürlich trotzdem kompletter Unsinn. Ich habe es einem Vorredner, der hier allen Nicht-Wählern empfohlen hat, doch wenigstens einen ungültigen Stimmzettel abzugeben, bereits erklärt: Wer nicht wählt, der wählt eben nicht. Derjenige ist eben für nichts.
Übertragen auf Steinbrück hieße das... Lassen wir das lieber mal...
Frage mich, warum alle glauben schwarz/rot erzeuge Stillstand? Mutti wirds schon richten.
Eventuell, weil der ein oder andere hier eben doch noch in der Lage ist, sich an 2005 zu erinnern.
Dann könnte man sich das ganze Spektakel auch schenken, wenn man zusammen regieren möchte. Dann gibt man den Parteien, die da so rumhüpfen, paar Sitze im Parlament und der Rest wird 50/50 geteilt.
Da muss man keinen wochenlangen Budenzauber machen, sondern kann gleich loslegen. Naja gut, das hat nichts mit Demokratie zu tun, der Effekt ist aber der Gleiche.
Wenn du irgendwo abstimmst für A - sei es auch nur aus dem Grund, dass B das größere Arschloch von beiden ist - möchtest du garantiert nicht, dass A mit B gemeinsame Sache macht. Ansonsten hättest du ja B gewählt.
Zwei konkrete Beispiele:
1. Die bereits erwähnte Mwst.
2. Die Maut - Jeder weiß, dass Angie klipp und klar dagegen ist. Und wie es nun mal so ist, denkt auch Angie zurest an das Volk - nachdem an sich selbst und die eigene Zukunft zuerst gedacht wurde. Aber früher oder später wird auch sie sich dem Druck nachgeben. Also wurde jeder, der sie aus dem Grund gewählt hat, schon mal vollkommen veräppelt.
Vor der Wahl wurde dieses Thema natürlich weitestgehend vermieden. Bei Wulff nannte man dies die Salami-Taktik. 3 mal bearbeitet, zuletzt 24. Sept. 2013, 19:11 Uhr
Frage mich, warum alle glauben schwarz/rot erzeuge Stillstand? Mutti wirds schon richten.
Stillstand dadurch das beide Partei jetzt ein paar dinge absprechen werden um gemeinsam zuregieren. Sind dieser abgearbeitet, nach 1-2Jahren wird nicht mehr viel passieren. Da wird dann nur noch agiert wenn Umstände von außen zukommen. Euro-Krise, weiteres Geld an Griechenland. Abnehmender Export oder ähnliches. Daher gefühlter Stillstand. 1 mal bearbeitet, zuletzt 24. Sept. 2013, 20:49 Uhr
DerBankräuber schrieb: Knapp mehr als 70 Prozent (70.32 %) aller stimmberechtigten Deutschen wollen sie nicht als Kanzlerin, lehnen die Politik der Regierung ab und verweigern ihr die Folgschaft"
Was ne Milchmädchenrechnung.
Dann sollen die ganzen faulen Säcke halt zur Wahl gehen und etwas anderes als die CDU wählen. Weder Merkel noch sonst wer kann was dafür dass fast 30% der deutschen kein Bock auf's Wählen hat.
Weder Merkel noch sonst wer kann was dafür dass fast 30% der deutschen kein Bock auf's Wählen hat.
Politiker haben zur Zeit ein unglaublich schlechtes Image. Denke schon, dass die was dafür können, dass immer weniger Leute der Politik vertrauen.
Wer 2009 direkt nach seiner Wahl die Hoteliersteuer senkt oder während der EM neue Meldegesetze durchs Parlament pusht, dem ist auch nicht mehr zu helfen..
Mag sein. Aber wenn die Leute so denken sollen sie halt was ändern und wählen gehen. Aber der Gedanke "Meh, bringt doch eh nix, alle Politiker sind scheiße", dann zuhause sitzen und sich aufregen wieso die "alten" Parteien viele Stimmen bekommen, ist natürlich super.
Rodetim schrieb: Was ne Milchmädchenrechnung.
Dann sollen die ganzen faulen Säcke halt zur Wahl gehen und etwas anderes als
Die Frage die sich die meisten Nichtwähler stellen ist doch die: "Warum soll ich überhaupt wählen wenn ich dadurch sowieso nix ändern kann?" Die meisten Nichtwähler aus meinem Umfeld sind alles andere als unpolitisch oder dumm. Es gibt einfach keine Partei die deren Interessen ausreichend vertritt.
Obwohl ich solche Leute immer versuche zu überreden doch zur Wahl zu gehen um weningstens den rechten Parteien die Prozentpunkte zu klauen kann ich so eine Sichtweise gut verstehen.
Wenn man sich die politischen "Verdienste" der etablierten Parteien anschaut dann gleichen sich die meisten Parteien mehr als sie gerne zugeben.
Daraus schließt sich das man zwar wählen kann, aber keine wirkliche Wahl hat, oder um es zu verbildlichen die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Vollkommen falsch. Wer ist denn Schuld daran, dass veraltete Menschen ohne Kinder das Land regieren, sonst allgemein auch keine Ahnung vom kleinbürgerlichen Leben haben und jenseits der Realität leben? Woher sollen solche Leute auch wissen, was das Leben kostet?
Und auch hier in diesem Thema ist mir dies an einigen Stellen aufgefallen. Ich möchte jetzt nicht erst die ganzen Seiten durchsuchen, auch keinen darauf festnageln oder anprangern, aber folgender Tonus macht sich doch überall breit:
"Der Kandidat in meinem Wahlkreis ist noch relativ jung. Der hat bestimmt noch nicht die Erfahrung."
Nur woher soll er sie denn auch nehmen?
Edit:
"Warum soll ich überhaupt wählen wenn ich dadurch sowieso nix ändern kann?"
Wenn man den Aufbruch zum Ziel meidet, weil man fürchtet, dass man nichts erreicht, kann man eben leicht die Schuld bei Versagen von sich weisen. Das ist ja so viel einfacher, als selbst Verantwortung zu übernehmen.
Dann gehe ich aber trotzdem wählen und mache ich trotzdem keinen ungültigen Stimmzettel, sondern mache einen auf Protestwähler und mache mein Kreuzchen bei einer kleinen Dreckspartei, die sowieso meilenweit der 5% Hürde liegt und wenigstens den Großen einen Strich durch die Rechnung. 6 mal bearbeitet, zuletzt 25. Sept. 2013, 00:07 Uhr
Dann gehe ich aber trotzdem wählen und mache ich trotzdem keinen ungültigen Stimmzettel, sondern mache einen auf Protestwähler und mache mein Kreuzchen bei einer kleinen Dreckspartei, die sowieso meilenweit der 5% Hürde liegt und wenigstens den Großen einen Strich durch die Rechnung.
Word! In dem Fall würde ich "Die Partei" wählen, dadurch drückt man denke ich am meisten Protest aus und hat nebenbei noch etwas Spaß (Außerdem ist sie sehr gut!).
Ein netter Gruß geht an all jene, die die CDU wegen Merkel, der Glaubwürdigkeit und dem Versprechen, die Steuern nicht zu erhöhen, gewählt haben: Rascher Schwenk
CDU-Vize Laschet offen für Steuererhöhungen 1 mal bearbeitet, zuletzt 25. Sept. 2013, 09:31 Uhr
Die SPD soltle sich jetzt echt mal zusammenreissen wenn sie mitregieren wollen. Sie haben ja eigentlich die Karten quasi in der Hand, sie können der CDU nun sagen was sie möchten, wenn sie mit dabei sein wollen.
Wenn es wirklich auf Neuwahlen herauslaufen sollte, könnte sich ggf die SPD ins eigene Fleisch schneiden. Es besteht ja die Möglichkeit, dass die CDU/CSU auf einmal doch alleine regieren kann, oder die AfD kommt rein, die FDP ist wieder da etc... 1 mal bearbeitet, zuletzt 29. Sept. 2013, 09:42 Uhr
Umgekehrt: Die CDU hat alle Karten in der Hand. Wie du schon sagst, gehen Neuwahlen höchstwahrscheinlich zu Gunsten der CDU aus. Die stellen also die Bedingungen an den Partner.
Hat sie nicht. Hätte sie das, wäre Laschet noch immer gegen Steuererhöhungen.
Was bei Neuwahlen passiert, ist derzeit überhaupt nicht prophezeihbar. Die AfD könnte erneut einen massiven Zulauf bekommen, immerhin sind 4.7% aus dem Stand ein bewundernswertes Ergebnis. Die FDP ist momentan so demoliert, dass die letzten Wähler der Partei wahrscheinlich auch noch abwandern. Und sollte die SPD z.B. mit Hannelore Kraft in den erneuten Wahlkampf gehen, sieht es für Merkel alles andere als rosig aus. 1 mal bearbeitet, zuletzt 25. Sept. 2013, 13:35 Uhr
XYZ schrieb: Eine Einkommenssteuer für Spitzenverdiener ist ja auch vernünftig!!!
Kommunisten-Sau. Wieso ist das vernünftig? Wieso soll ein Jemand, der mehr hat, auch prozentual mehr abgeben? Weil er sich mehr auf den Arsch gesetzt hat, mehr geleistet hat, länger arbeitet, mehr auf das Geld achtet, sich mehr bemüht und bereit ist, mehr Verantwortung als andere in die Hand zu nehmen?
Reichtum an sich ist ja ernst einmal nichts Schlechtes. Wenn jemandem alles einfach so in den Schoß gefallen ist, Stichwort Beruf Sohn, ist das durchaus nachvollziehbar. Aber wo zieht man dann die Grenze und wer entscheidet das?
Das Ganze hier erinnert mich ein wenig an die Ära Kohl. 1 mal bearbeitet, zuletzt 25. Sept. 2013, 16:04 Uhr
Lieber die Reichen mehr besteuern, als die, die ohnehin schon zu wenig zum Leben haben.
Selbstverständlich. Wie könnte es denn auch anders sein? Wie oben bereits erwähnt: Es ist ja um einiges einfacher, sich zu beklagen, bis die Kotze sauer schmeckt, anstatt sein Glück in die Hand zu nehmen. Und bloß den Aufbruch zum Ziel nicht versuchen, denn es könnte ja sein, dass man selbst etwas erreicht.
Stattdessen nehme ich das Geld lieber von denen, die aus meiner Sicht zu viel davon haben. Dass irgendwer sich für die ganze Kohle eventuell einmal auch geschuftet hat, ist dabei ja vollkommen egal. Dass ich auch rein nichts getan habe, lasse ich einmal völlig außer Acht und ich habe auch in absehbarer Zukunft nicht vor, etwas daran zu ändern.
Das ist das Problem mit der Generation Kids von heute. Aber naja, wie kann es denn auch anders sein, wenn man es so vorgelebt bekommt? Regiert von irgendwelchen Politikern, die auf Wolke 7 schweben und die "Leute an der Basis" völlig aus den Augen verloren haben.
Hätten die Wähler auch von vornherein die Parteien wählen können, die die Wahrheit gesagt haben
Offenbar sind die Zeiten eben noch nicht schlimm genug. 2 mal bearbeitet, zuletzt 25. Sept. 2013, 18:50 Uhr
Die Piraten ist eine der perspektivlosesten Parteien überhaupt.
Aber die anderen, die alle 5min ihre Fähnchen nach dem Wind drehen um an der Machet zu bleiben sind ja viel besser...
Da es auf Rot/Schwarz hinausläuft, kann man sich schon so langsam auf Stillstand einstellen..
Naja das wäre noch irgendwie zu ertragen...schlimmste wäre mMn schawrz/grün...PKW Maut und Tempolimit auf der Autobahn...
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