Tel Aviv 1989: Der 25-jährige Linguistikstudent Boaz erhält Briefe von einem Unbekannten. Die leidenschaftlichen Worte des anonymen Verfassers bringen den Studenten nicht nur um den Verstand, sondern rufen auch längst vergrabene Erinnerungen in ihm hoch. Gleichermaßen fasziniert wie beunruhigt, nimmt Boaz seine Umgebung nun mit anderen Augen wahr. Wer ist der Unbekannte? Etwa ein Nachbar? Oder der gutaussehende Typ aus der Straßenbahn? Eine Suche nach dem Fremden beginnt, die Boaz näher zu sich selbst bringt.
Yariv Mozers elektrisierender Film lässt die Grenze zwischen Hetero- und Homosexualität verschwimmen, um Platz zu machen für das pure Gefühl. Gleichzeitig entspinnt sich eine psychologisch aufgeladene Kriminalgeschichte über ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit des Protagonisten. Grundlage für den Film lieferte der erste Roman des israelischen Bestsellerautors Yossi Avni-Levy, ''The Garden of Dead Trees''. Leidenschaftliches, romantisches und poetisches Kino mit einem attraktiven Hauptdarsteller.
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