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IFA 2012 (1)
Die Neuheiten aus Berlin - der erste Teil

(Image)Wie jedes Jahr steht uns die IFA ins Haus. Bei der internationalen Funkausstellung zeigen die Hersteller ihre neuesten Produkte oder kündigen sie an. Aber auch Zukunftsvisionen werden gerne präsentiert. Damit ihr den Überblick behaltet, worauf man sich freuen kann, gibt es hier die Zusammenfassung.
Archos
Dass Tastaturen, die gleichzeitig als Cover dienen, in sind, zeigt Archos mit dem 101 XS. Dieses besitzt ein magnetisches Coverboard(Image), welches als Schutz, Tastatur und Halterung dient. Das Display ist 10,1 Zoll groß und verfügt über eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Im Inneren findet sich ein Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, 1 GB RAM sowie 16 GB Speicher, die auf bis zu 64 GB erweitert werden können. Frontkamera und Mobilfunkmodem hat das 101 XS nicht. Das OS ist Android 4.0.3 ohne Anpassungen, ein Update auf Android 4.1 soll folgen. Ab Mitte September soll das Gerät für 380€ zu haben sein.

HTC
Die Taiwaner schicken mit dem HTC Desire X ein Handy in den Ring, das vor allem in Sachen Kamera punkten soll. Diese schießt mit 5 Megapixeln Fotos(Image) und soll gerade bei schlechten Lichtverhältnissen gute Fotos machen. Auch soll man mit der Funktion "Videopic" gleichzeitig Bilder und Videos aufnehmen können. Für den Ton sorgt wieder Beats Audio. Der Dual-Core-Prozessor ist mit 1 GHz getaktet, es stehen 768 MB Arbeitsspeicher sowie 4 GB interner Speicher, der per Micro-SD-Karte erweitert werden kann, zur Verfügung. Das Betriebssytem ist 4.0, welches mit Sense 4 ergänzt wird. Ab September soll es für 299€ zu kaufen sein.

Huawei
(Image)Neu im Sortiment ist ab Oktober das Mediapad 7 Lite. Das 7 Zoll große Display hat eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixel. Die Frontkamera verfügt über 3,2 MP, die Rückkamera nur über 0,3 MP. Ein Single-Core-Prozessor mit 1,2 GHz, 1 GB RAM und 8 GB interner Speicher, welcher per SD Karte um bis zu 32 GB vergrößert werden kann, sind im Inneren zu finden. Als OS kommt Android 4.0.x zum Einsatz. Ein HDMI-Anschluss fehlt, der Preis liegt bei 250€.

(Image)Das Mediapad 10 Full HD besitzt einen 10 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Eine 8-Megapixelkamera ist auf der Rückseite, 1,3 MP auf der Vorderseite. Im Mediapad arbeitet ein Quad-Core-Prozessor (Eigenentwicklung) mit 1,2 GHz und eine 16fach GPU sowie 1 GB RAM. Der interne Speicher ist 8 GB groß, er kann um bis zu 32 GB erweitert werden. Das Mobilfunkmodem fehlt dem Tablet. Das Betriebssystem ist Android 4.0.x, der Preis liegt bei 430€ und ab Oktober ist es erhältlich.

(Image)Ein billiges Android-Smartphone ist das Ascend Y201 Pro, welches einen 3,5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln besitzt. Der Prozessor ist 800 MHz stark, ihm stehen 512 MB RAM zur Seite. Der Flash-Speicher ist 4GB groß und kann um bis zu 32 GB erweitert werden. Als Betriebssystem läuft Android 4.0, der Preis für das ab Oktober verfügbare Gerät liegt bei 130€.

(Image)Für anspruchsvollere Nutzer gibt es das Ascend D1 Quad XL. In dem 500€ teuren Android-4.0-Smartphone steckt ein Quad-Core-Prozessor aus eigener Entwicklung mit einer Taktrate von 1,4 GHz und in dem eine 16fache GPU integriert ist. 1 GB RAM und um bis zu 32 GB erweiterbare 8 GB Flash-Speicher stehen dem Nutzer zur Verfügung. Das Gerät wird dabei über einen 4,5-Zoll großen Touchscreen, der 1.280 x 720 Pixel zeigt, bedient. Laut Hersteller soll das Telefon eine Sprechzeit von 15 Stunden haben, nach 21 Tagen Bereitschaft muss es wieder geladen werden.

(Image)Ein Mittelklasse Handy ist das Ascend G330. Es besitzt einen 1 GHz starken Dual-Core-Prozessor, 512 MB RAm und 4 GB Speicher, welcher um maximal 32 GB erweitert werden kann. Der 4 Zoll große Touchscreen hat eine Auflösung von 840 x 480 Pixel. Eine 5-Megapixelkamera ist integriert, das Betriebssystem ist Android 4.0. Ab November soll es für 200€ in Deutschland zu kaufen sein.

(Image)Für 100€ mehr (also 300€) gibt es dann das Ascend G600. Dabei verfügt das Smartphone, auf dem Android 4.0 läuft, überer einen 4,5 Zoll großen Touchscreen, der 960 x 540 Pixel darstellt. Die 8-Megapixelkamera kann auf einen LED-Blitz zurückgreifen. Der Dual-Core-Prozessor ist auf 1,2 GHz getaktet und wird von 768 MB RAM unterstützt. Der Speicher ist 4 GB groß und kann auch um 32 GB erweitert werden. Des Weiteren ist ein NFC-Chip integriert. Im Dezember soll dann der Verkauf starten.

Pocketbook
Dabei gibt es für Freunde elektronischer Bücher den E-Book-Reader Basic. (Image)Dieser hat einen 6-Zoll-Bildschirm, welcher eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln aufweisen kann und keine Farben darstellt. Intern verfügt das Gerät über 2 GB Speicher, welcher per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB vergrößert werden kann, einen 800-MHz-Prozessor sowie 128 MB Arbeitsspeicher. Da der Basic keinen Touchscreen besitzt, wird mit Hardwaretasten navigiert. Der Preis liegt bei 89€, ab September soll das Gerät verkauft werden.

(Image)Für Nutzer, die lieber mehr Funktionen wollen, gibt es das Surfpad. Das Gerät läuft mit Androi 4.0.4 und besitzt einen 7 Zoll großen Touchscreen, der 800 x 480 Pixel darstellt. Der Prozessor ist auf 1 GHz getaktet, der Arbeitsspeicher ist 512 MB groß. Wem der interne Speicher von 4 GB nicht ausreicht, der kann ihn per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Ab September soll das Gerät dann auch für 89€ verfügbar sein.

Samsung
Die Samsung Galaxy Camera ist eine Kompaktkamera, die allerdings auch Smartphone-Funktionen besitzt. So läuft sie mit Android 4.1 und verfügt über ein Mobilfunkmodul, sodass Fotos auch ohne WLAN verschickt werden können. (Image)Zudem läuft auf der Kamera Google Play, womit Apps installiert werden können, zum Beispiel Bildbearbeitungsprogramme. Die Kamera selbst verfügt über ein 21fach-Zoomobjektiv (Brennweite: 23-483mm), der Sensor über 16 Megapixel (ISO 100-3.200). Die Rückseite bedeckt ein Touchscreen komplett, trotzdem gibt es physische Auslöseknöpfe. Unter der Haube arbeitet ein 1,4 GHz starker Quad-Core-Prozessor, der interne Speicher beträgt 8 GB und kann mit SD-Karten erweitert werden. Das Gerät unterstützt Sprachsteuerung und ermöglicht Zeitlupenaufnahmen. Preis und Verkaufsstart sind noch unbekannt.

(Image)Das Ativ S ist eines der ersten Windows Phone 8-Smartphones. Das Display ist 4,8 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Die Frontkamera verfügt über 1,9 Megapixel, die Rückseitige über 8. Der Dual-Core-Prozessor hat eine Taktrate von 1,5 GHz, der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß. Intern gibt es entweder 16 oder 32 GB Speicher, ein Micro-SD-Slot ist auch dabei. Preis oder Start sind ebenfalls nicht bekannt.

(Image)Das Galaxy Note 2 hat einen etwas größeren Bildschirm mit 5,55 Zoll und eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Verbessert wurde vor allem beim S Pen die Präzision und dessen Funktionen wurden erweitert. Außerdem verfügt es über einen Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher und einen Slot für SD-Karten bis 64 GB. Der interne Speicher ist je nach Version 16, 32 oder 64 GB groß. Ferner ist eine 8 MP Kamera an Bord und das Galaxy Note 2 verfügt über ein LTE-Modul. Verkauft werden soll das Gerät ab Oktober für 640€.

(Image)Ein Tablet mit Windows 8 RT ist das Ativ Tab. Dessen 10,1-Zoll-Display stellt 1366x768 Bildpunkte dar. Eine 5-Megapixel Kamera ist verbaut, genauso wie ein 1,5 GHz starker Dual-Core-Prozessor. 2 GB Arbeitsspeicher und wahlweise 32 oder 64 GB Speicherplatz stehen dem Nutzer zur Verfügung. Wer mehr Platz braucht, kann auch noch Speicherkarten bis 64 GB einsetzen. Am 26 Oktober geht es los, einen europäischen Preis nannte der Konzern noch nicht (in den USA 480€).


Sony
Diese Innovation heißt 4K und soll für noch bessere Bilder sorgen. Nach dem schon im Handel erhältlichen 4k-Projektor folgt nun der Bravia KD-84X9005. Der 84 Zoll große TV bietet die (Image)Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Um das auch nutzen zu können, wird der 4K XReality Pro Scaler verwendet. Außerdem ist es mit diesem Gerät nun möglich, 3D Filme in 1080p zu sehen. Sony verwendet Polarisationsbrillen, bei der die Auflösung halbiert wird, was früher dazu führte, dass 3D Filme nicht in Full-HD gezeigt werden konnten. Die Technik Simulview ermöglicht es, dass unterschiedliche Nutzer unterschiedliche Bilder sehen. Bei einem Rennen auf der PS3 sieht also jeder nur sein Fahrzeug. Die typischen Smart-TV-Funktionen sind natürlich auch an Bord. Verkaufsstart ist das kommende Frühjahr, 25.000€ soll das Gerät kosten.

Das Sony Vaio Duo 11 ist eine Mischung zwischen Notebook und Tablet. Der Touchscreen ist 11,6 Zoll groß bei einer Auflösung (Image)von 1.920 x 1.080 Pixeln. Außerdem kann man mit einem Stylus auf dem Display schreiben. Schiebt man es nach oben, wird eine Tastatur freigegeben. Das Gerät wiegt 1,3 kg und ist 18 mm dick. Der Arbeitsspeicher ist ein 4 GB großer DDR3-SDRAM (erweiterbar auf 8 GB ), eine 128 GB große SSD ist verbaut. Es soll zwei Versionen geben, die eine mit einem Core i3 (1,8 GHz) und Windows 8 (64-Bit, Standardversion), die andere mit einem Core i5 (1,7 GHz) und Windows 8 Pro (auch 64-Bit). Die sonstige Ausstattung ist gleich. Ab Oktober gibt es die Geräte für 1.199€ bzw. 1.399€.

9,4 Zoll groß ist das Display des Xperia Tablet S mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Der Prozessor (Image)ist der Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia, 1 GB RAM steht zur Verfügung. Ein SD-Slot ist vorhanden. Zudem kann man via Infrarot auch den heimischen TV steuern. Dafür stehen auch Macros bereit. Ebenfalls ist es möglich, unterschiedliche Profile für verschiedene Nutzer des Tablets zu erstellen. Verkauft wird es ab September in verschiedenen Versionen. Die mit lediglich WLAN kostet 399€ (16 GB interner Speicher) bzw. 499€ (32 GB ), die Variante mit 3G 519€ (16 GB ) oder 719€ (64 GB ).

Vor Staub und Wasser ist das Xperia V geschützt. Außerdem (Image)besitzt es einen 4,3 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Die Frontkamera verfügt über 13 Megapixel und soll in einer Sekunde einsatzbereit sein. Angetrieben wird das Smartphone von einem Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß, der Flash-Speicher 8 GB, erweiterbar per Micro-SD-Karte um 32 GB. Zu den Standardfunkmodulen gesellt sich hier noch eins für LTE. Für 580€ soll das Gerät im vierten Quartal diesen Jahres erhältlich sein.
(Image)
Für noch mehr Buchstabensalat sorgt das Xperia T. 4,55 Zoll mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln misst der Touchscreen. Die 13-Megapixelkamera soll auch hier schnell bereit sein. Es läuft mit einem Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, 1 GB Arbeitsspeicher und 16 GB internem Speicher, welcher per Micro-SD-Karte um bis zu 32 GB vergrößert werden kann. Das Android 4.0-Smartphone wird es ab September für 550€ geben.

(Image)Ein weiterer Verwandlungskünstler ist dabei der Vaio Tap 20. Aufgerichtet ist er ein mit einem 20-Zoll-Touchscreen ausgestatteter Arbeitsrechner. Die Auflösung beträgt dabei 1.600 x 900 Pixel. Für die Entertainmentfunktion ist ein 2.1-lautsprechersystem integriert. Der Standfuß, mit dem man das Gerät in jedem beliebigen Winkel aufstellen kann, ermöglicht es auch, das Tap 20 flach auf den Boden zu legen, um beispielsweise Spiele zu spielen. Mobil ist das Gerät dabei - trotz eines integrierten Akkus - bei einem Gewicht von 5,2 kg nicht besonders. Für die Verbindung mit anderen Geräten bietet das Tap 20 einen NFC-Chip. Verkauft wird es in zwei Ausführungen: Die Schwache (i3 mit 1,8 GHz, 4 GB RAM, 750 GB HDD) soll 1000€ kosten, die Stärkere (i5 mit 1,7 GHz, 6 GB RAM, 1 TB HDD) 1200€. Verkaufsstart ist der Oktober.


Das gab's auch noch:
Den bei uns noch recht schwachen Video-on-Demand Markt möchte Media Markt aufmischen. (Image)Dabei setzt die Kette unter anderem auf das Streamen in Full-HD von Filmen und Serien. Es soll auch möglich sein, einen angefangenen Film auf dem Tablet oder Smartphone zu beenden oder im Stream reibungslos zu spulen. Außerdem sollen mehrere Tonspuren sowie Untertitel verfügbar sein. Allerdings ist es nur 48 Stunden möglich, einen aktivierten Film zu sehen. Im Moment stehen einige tausend Filme und Serien zur Verfügung, welche entweder auf dem PC, via App auf den mobilen Endgeräten oder auf Set-Top-Boxen genossen werden können.

(Image)Dass 4K Kinderkram ist, zeigt Panasonic. Deren Ausstellungsstück hat eine Bildschirmdiagonale von 145 Zoll und eine Auflösung von 7.680 × 4.320 Pixeln (8K, UHDTV, Super Hi Vision). Verkäuflich ist das gute Stück allerdings nicht.

Auch die Telekom verbessert ihr Angebot. So soll es bei Entertain to go möglich sein, auf dem Tablet die nächste Sendung aus 40 TV-Sendern sowie (Image)der Onlinevideothek auszuwählen und diese dann auf dem TV zu sehen. Die nächste Stufe soll es sein, diese Inhalte auch auf den mobilen Geräten anzuzeigen. Diese Option kostet dann 4,95€ mehr pro Monat. Außerdem soll die Entertain Remote Control App es ermöglichen, per Smartphone das Programm zu steuern, auch durch Sprachsteuerung. Apps gibt es auch für den Fernseher, zum Beispiel von Tagesschau oder Sport 1.

Das war Teil eins der unglaublich vielen Produkte der diesjährigen IFA.
Wie gefallen euch die Neuerungen? Sind sie sinnvoll oder alberner Gimmik? Schreibt es in den Kommentaren!

Chrissik
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Chrissik
3. Sep 2012, 14:03 Uhr
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