In den sogenannten "armen Ländern" ist das Geld auch mehr wert, wenn da jemand für umgerechnet 5€ pro Woche arbeitet kann er sich sicher davon mehr kaufen als wie bei uns nen Döner und ne Cola, ist natürlich zum Nachteil von internationalen Unternehmen, aber mal überspitzt gesagt kann ja Steam dort nicht für ein Spiel soviel wie für ein Auto verlangen, deswegen die billigen Preise 1 mal bearbeitet, zuletzt 12. März 2016, 11:05 Uhr
Ja das macht Sinn aber die Preispolitik bei Spielen macht überhaupt keinen Sinn.
Egal wieviel Spielstunden ein Spiel bietet keines sollte mehr als 30€ kosten!
Selbst mit 30€ wäre der Umsatz bei den meisten Spielen hoch genug um die nächsten 3 Titel zu finanzieren und Profit zu machen 1 mal bearbeitet, zuletzt 12. März 2016, 11:06 Uhr
ConFuseD schrieb: Ja das macht Sinn aber die Preispolitik bei Spielen macht überhaupt keinen Sinn.
Egal wieviel Spielstunden ein Spiel bietet keines sollte mehr als 30€ kosten!
Selbst mit 30€ wäre der Umsatz bei den meisten Spielen hoch genug um die nächsten 3 Titel zu finanzieren und Profit zu machen
Milchmädchen-Rechnung incoming:
GTA V Gesamtkosten (Produktion + Marketing): 265 Millionen
Verkäufe: 30€ * 60 Millionen = 1,8 Milliarden
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Deine Rechnung geht auf... aber die Realität schaut bekanntermaßen anders aus: Kannst dich ja mal mit den Quartalszahlen von Take-Two vertraut machen. Milliardengewinne werden da keine erwirtschaftet. Und der obigen Rechnung liegen die Zahlen des erfolgreichsten Spiels der Geschichte zu Grunde - zwar auch den teuersten, aber verglichen mit dem Umsatz zu vernachlässigen.
Der Punkt ist: Der Durchschnittspreis weltweit wird wohl bei den meisten Spielen irgendwo um die 30€ liegen - der wird aber stark querfinanziert von den wirtschaftlichen Großmächten, wo die Spiele 60-70€ Kosten. Wenn jetzt hier die Preise sinken würden auf 30€, wäre das Business wohl für keinen mehr rentabel, trotz DLC-Wahnsinn und alljährlichen Recycling von altbewährten.
Zusätzlich muss man wohl auch noch beachten, dass von den 30€, letzten Endes nur rund die Hälfte beim Publisher landet.
tl;dr
Deine Rechnung geht nicht auf und wenn für dich die Preispolitik bei Spielen keinen Sinn macht, wie schaut es dann deiner Meinung nach bei Filmen aus? Da Kosten nämlich 90 Minuten Vergnügen gerne mal 11€.
Ich muss für meinen Teil sagen, seitdem weniger gecracked werden kann, kaufe ich trotzdem nicht mehr Spiele als sonst. Es wird dann halt einfach was anderes gespielt, fertig. Battlefield 1 zb. werde ich mir holen, allein halt wegen dem MP-Part würde ne gecrackte Version keinen Sinn machen, der Rest geht mir dann meilenweit sonstwo vorbei. Mittlerweile wird doch nahezu jeder AAA-Titel verhunzt oder bzw. fehlerhaft rausgebracht und dafür geb ich nicht noch Geld aus.
Bei DOOM trifft es aber nicht zu, läuft einwandfrei. Performance und Grafik Top und es macht Laune. Kriegt man beispielsweise schon für 33€ (EU Version) bei Keystores. Die Retail hat auch nur einen Steam-Installer auf der DVD.
Hat sich also mittlerweile Denuvo etabliert...
Mich würde aber wirklich mal eine Statisik interessieren, ob tatsächlich mehr von diesen Spielen verkauft wurden und der Umsatz dadurch gestiegen ist.
Letzendlich geht es ja um die Leute, die nie Spiele gekauft haben. Für die anderen, die schon immer Geld für Games ausgegeben haben, ist ja Denuvo egal.
Der einzige Gewinner ist die Industrie. Preissenkungen, aufgrund mehr verkaufter Spiele, sind mit Sicherheit nicht zu erwarten. Und der Gamer ist somit wiedermal der verarschte.
Wobei Denuvo auch nen Reibach macht, bei den anfallenden Lizenzkosten...
grindler23 schrieb: Hat sich also mittlerweile Denuvo etabliert...
Mich würde aber wirklich mal eine Statisik interessieren, ob tatsächlich mehr von diesen Spielen verkauft wurden und der Umsatz dadurch gestiegen ist.
[...]
Da du dazu bis jetzt noch nichts gelesen hast, kannst du dir in etwa selbst ausrechnen wie viel das gebracht hat. Nichts.
grindler23 schrieb: [...]
Wobei Denuvo auch nen Reibach macht, bei den anfallenden Lizenzkosten...
Dieses. Die Umsätze von den paar Gamer die das jetzt wirklich kaufen statt zu laden kannst du zu 100% an die Kopierschutzhersteller weitergeben. Das sind die einzigen, die sich darüber freuen.
Is warscheinlich wirklich so, dass die Gamer lieber nichts oder was anderes spielen, als sich ein Denuvo Spiel zu kaufen. Davon werden die auch nicht besser..
Wobei ja die Hersteller einiges dazu beitragen, dass das Preis-Leistungs Verhältnis immer weniger gegeben ist, bei der schlechten Qualität.
Dieses. Die Umsätze von den paar Gamer die das jetzt wirklich kaufen statt zu laden kannst du zu 100% an die Kopierschutzhersteller weitergeben. Das sind die einzigen, die sich darüber freuen.
Die zusätzlichen Kosten werden früher oder später vom Hersteller warscheinlich auf die Spiele drauf geschlagen.
Weil du ein ehrlicher Kunde bist, zahlst du zur Belohnung mehr, weil der Schutz so teuer ist... Teufelskreis
grindler23 schrieb: Die zusätzlichen Kosten werden früher oder später vom Hersteller warscheinlich auf die Spiele drauf geschlagen.
Halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die Summen, welche hier anfallen, wohl keine signifikanten Beträge ausmachen dürften - zumindest für die individuelle Kopie. Annehmen würde ich, dass hier deutlich unter einem Euro fällig wird.
Ansonsten: Unabhängig davon, ob nun mehr Spiele gekauft werden oder nicht, sehe ich keine Abkehr der Industrie von dem Denuvo-Trend. Denn, ob ich nun 3 Millionen Spieler hab, bei 2 Millionen Verkäufen (kein Denuvo) oder 2 Millionen Spieler bei 2 Millionen Verkäufen (Denuvo), ändert in meiner Gesamtbilanz rein gar nichts.
Von Keyshops habt ihr schon gehört? Wenn man Titel wie Doom oder Far Cry Primal schon für 25 Euro abstauben kann, dann kann man wegen nicht gecrackter Spiele wahrlich nicht rumheulen.
Und Denuvo hält sich dezent im Hintergrund, bisher hatte ich keinerlei Probleme mit derart geschützen Spielen.
XdaywalkerX schrieb: Von Keyshops habt ihr schon gehört? Wenn man Titel wie Doom oder Far Cry Primal schon für 25 Euro abstauben kann, dann kann man wegen nicht gecrackter Spiele wahrlich nicht rumheulen.
Und Denuvo hält sich dezent im Hintergrund, bisher hatte ich keinerlei Probleme mit derart geschützen Spielen.
Also für mich sind selbst 25 Euro schon eine Menge Geld, ich bin generell auf dem Trip, mir keine AAA Spiele zu kaufen, meine Grenze liegt bei 15-20, Rocket League war damals schon das höchste der Gefühle
Ich spiele Fifa gerne mal offline, aber jetzt wo es mit Denuvo bisher nicht geknackt wurde, denke ich auch nicht eher darüber nach, mir einen Key zu kaufen, dann bleibe ich doch lieber bei Fifa 15. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Pfennigfuchser bin
XdaywalkerX schrieb: Von Keyshops habt ihr schon gehört? Wenn man Titel wie Doom oder Far Cry Primal schon für 25 Euro abstauben kann, dann kann man wegen nicht gecrackter Spiele wahrlich nicht rumheulen.
Und Denuvo hält sich dezent im Hintergrund, bisher hatte ich keinerlei Probleme mit derart geschützen Spielen.
Hat ja nichts damit zu tun. So wie Jannik bereits geschrieben hat: 25 Euro ist ne Menge Kies und wenn man sich nen Titel, wenn auch nur für 25 Euro holt und dann feststellt dieser Titel ist absolute Grütze, dann ärgert man sich, weil man z.b. diese 25 Euro anders investieren könnte. Selbst bei Spielen die eine Fortsetzung haben (Wie z.b. Dishonored 2), dann grübelt man trotzdem. Der 1. war absolut genial. Ich hab den sehr gefeiert, aber nur weil der 1. Großartige Arbeit von Bethesda war, heißt es nicht, die machen beim 2. Teil mindestens genauso gute Arbeit. Ich hoffe es, aber das kann ich erst sagen, wenn ich es gezockt habe.
XdaywalkerX schrieb: Von Keyshops habt ihr schon gehört? Wenn man Titel wie Doom oder Far Cry Primal schon für 25 Euro abstauben kann, dann kann man wegen nicht gecrackter Spiele wahrlich nicht rumheulen.
Und Denuvo hält sich dezent im Hintergrund, bisher hatte ich keinerlei Probleme mit derart geschützen Spielen.
Der Preis ist doch gar nicht das Problem. Über die Keyshops bekommt man neue Games relativ günstig, das stimmt. Aber 25€ sind immernoch viel, wenn der Titel einem überhaupt nicht gefällt, von Bugs geplagt ist oder technische Probleme hat. Demos sind ja heutzutage Mangelware, da sind Releases die einzig Möglichkeit mal vorher in ein Game reinzuschauen ob es sein Geld wert ist.
Ich hab schon bei einigen Games gedacht "ach, mal eben das Release laden und reingucken, vielleicht ist es interessant" und habs dann im Nachhinein gekauft. Wenn es weder Release noch Demo gibt überlege ich mir vorher genauer ob ich dafür Geld ausgebe und verzichte dann eher.
Die Hersteller konnten jetzt lange Zeit auf Demos verzichten, weil sowieso jeder direkt die Releases anspielen konnte. Wenn es jetzt immer öfter zu Games keine Releases gibt sollten die Hersteller auch mal wieder in Demoentwicklung investieren. 1 mal bearbeitet, zuletzt 15. Mai 2016, 22:10 Uhr
saftsau schrieb: Demos sind ja heutzutage Mangelware, da sind Releases die einzig Möglichkeit mal vorher in ein Game reinzuschauen ob es sein Geld wert ist.
Einfach Steam Rückerstattung. Kannste innerhalb einiger Stunden ohne Angabe von Gründen durchführen. Ist doch sogar besser als eine Demo.
Steam schrieb: Sie können eine Rückerstattung für nahezu jeden Einkauf auf Steam beantragen – aus jeglichem Grund. Vielleicht erfüllt Ihr Computer nicht die Systemanforderungen; vielleicht haben Sie ein Spiel versehentlich gekauft; vielleicht haben Sie den Titel eine Stunde lang gespielt und mögen ihn einfach nicht.
VUSB schrieb: Einfach Steam Rückerstattung. Kannste innerhalb einiger Stunden ohne Angabe von Gründen durchführen. Ist doch sogar besser als eine Demo.
Gleiches gibts auch beim verhassten Origin, folglich zieht für mich das Argument "ich lad Releases nur um zu schauen, ob das Spiel bei mir überhaupt läuft" auch nicht mehr. Oft hat man dann bereits das Spiel soweit gespielt, oder gleich ganz durch, dass man sich eingestehen muss, dass es sich "jetzt" auch nichtmehr lohnt das Spiel zu kaufen. (Trifft typischerweise die Schinken mit <10 Stunden Spielzeit)
Abseits davon, zur Kostendiskussion: 25€ sind heute nix mehr und an den Retail-Preisen der Spiele hat sich meines Wissens nach in den letzten 15-20 Jahren auch nichts geändert. Damals wurden die SNES-Kassetten für 100-120 DM verkauft und das war im Verhältnis deutlich mehr als heute 60-70€.
1 mal bearbeitet, zuletzt 12. März 2016, 11:05 Uhr
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