Ich fand den auch recht anstrengend, bin nach 30 Minuten eingeschlafen und hab mich noch nicht durchgerungen es nochmals zu versuchen. Mein Kumpel meinte er sei recht speziell aber kann man sich jedenfalls anschauen. Denke bei sowas an Memento, den fand ich aber geil.
Der Film ist für mich genau wie Event Horizon, er ist mega gut wenn man ihn das erste mal sieht. Danach taugt er nicht mehr viel, wenn man weiss was passiert ist es recht fade zu schauen.
QfG wrote: Der Film ist für mich genau wie Event Horizon, er ist mega gut wenn man ihn das erste mal sieht. Danach taugt er nicht mehr viel, wenn man weiss was passiert ist es recht fade zu schauen.
Ich hab ihn nun komplett angesehen und finde ihn sogar noch schlechter als bei meinem ersten kurzen 30min. Bis auf den kleinen Twist in der Mitte, der für sich sehr vorhersehbar war, hatte der Film nichts Besonderes. Am Ende ist genau das rausgekommen, was ich mir anfangs immer gedacht habe. Dass ich die Protagonistin nicht sympathisch empfand, lasse ich mal außen vor. Edited 1 times, last at 21 Dec. 2024 6:43 PM
Irgendwie hat der Film meine deutsche Seele berührt. Die drei Stunden vergingen überraschend schnell und waren in vielerlei Hinsicht durchaus relatable.
Allein die Machart macht recht schnell klar worauf es hinauslaufen wird... Aber hey, dieses war visuell spannend umgesetzt. Gefühlt hintenraus dann doch ein wenig zu lang... aber nettes Filmchen.
Möchtegern Slasher, mit einfach nur unglaubwürdigen Kills und unglaubwürdigen Bösewichten... Wenn ich, als 200 KG Typ, das Gör auf den Boden baller, steht es danach bestimmt nicht mehr auf...
Die Kills wirkten für mich aufgesetzt und unrealistisch – ein Kind, das vorher völlig normal war, entwickelt plötzlich die brutalsten Mordideen? Außerdem passte das Verhalten der Bösewichte nicht zu den extremen Gräueltaten am Anfang, was trotz späterer Gewissensbisse wenig überzeugend wirkte. 06/10
Der Film und die Kritik passen nicht zusammen, oder ich will was von dem Zeug was du dabei geraucht hast…
Nach dem abgebrochenen Joker: Folie à Deux und Megalopolis, die mich beide massiv enttäuschten, müssen es die Indie-Filme wieder richten. Caddo Lake hat dies bei mir geschafft, da ich voll auf solche Geschichten abfahre. Die beste Filmerfahrung bekommt man, indem man sich nicht über den Film vorab informiert (keine Texte, keine Trailer usw.). Völlig unvoreingenommen anschauen, selbst wenn der Anfang nicht das ist, was man sich erwartet.
Danke für den Tipp, gerade angesehen und fand den auch sehr geil. Schön dass das scheinbar manche noch schaffen, mit wenig Geld gute Filme zu realisieren.
8/10
Mit dem Hauptcharakter wurde ich nicht wirklich warm, und etwas mehr Straffung hätte dem Film gutgetan. Aber wenn es dann mal zur Sache geht, ist das durchaus eindrucksvoll inszeniert.
Der Film fühlt sich an, als wären zwei Geschichten in einer, was ihn unnötig in die Länge zieht und den Fokus von den für mich interessanteren technischen oder finanziellen Aspekten ablenkt (auch wenn dies nicht die Erzähl-Absicht des Films war). Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren wirkte auf mich zudem eher mittelmäßig.
Schon mit das Beste, was ich an Body-Horror gesehen habe. Leider wird früh klar, wie die Handlung verläuft, und das unlogische Verhalten der Figuren sowie die langgezogene Auflösung haben das Erlebnis ein wenig getrübt.
Erschreckend sehr gute Darstellung von unter anderem Göbbels. Auf der einen Seite so eine Art netter Onkel mit Vorliebe für "gute" Filme, auf der anderen Seite das NS Propaganda Monster. Hitler wirkte rhetorisch und von der Gestik her auch sehr gut, hier und da aber (vermutlich absichtlich) kindisch albern. Die anderen Faschogrößen wurden leider nicht wirklich hervorgehoben, dafür war Landa einfach widerlich perfekt. Til Schweigers Figur ist natürlich absoluter Blödsinn, weil niemals hätte man mit ihm so verfahren wie es im Film dargestellt wurde.
Die Basterds sind mir deutlich zu dümmlich portraitiert, wenig angsteinflößend und viel eher jugendlich peinlich. Aldo Raine (Brad Pitt), eher ein stumpfsinniger Haudrauf und für mich nicht ernstnehmbar als Anführer einer Eliteeinheit, die von einem Fauxpas in den nächsten stolpert.
Die Story ist löblich aufgrund Gut gegen Faschos, Kinofilm/Kinokultur vernichtet am Ende das Böse (die Plotbeschreibung trifft es da perfekt, deswegen klau ich mir den Satz), aber das dahin kommen und alles drum herum wirkt so unglaubwürdig erzwungen. Nichts mehr spürbar von der Intensität der ersten Szene mit dem französischen Milchbauern.
Habe den Film das erste mal nun gesehen, denke dabei bleibts auch. Alles in allem ist der Film gut, daher 07/10 von mir.
Ich gebe dem Film ja, dass er durchaus eine interessante Atmosphäre aufbaut... aber all der Rest lässt einen eher kopfschütteln als irgendwas anderes... Schon gar nicht gruseln..
QfG wrote: Der Film ist für mich genau wie Event Horizon, er ist mega gut wenn man ihn das erste mal sieht. Danach taugt er nicht mehr viel, wenn man weiss was passiert ist es recht fade zu schauen.
Nochmals probiert, fand ihn dann doch recht geil.
8/10
Caddo Lake hat dies bei mir geschafft, da ich voll auf solche Geschichten abfahre. Die beste Filmerfahrung bekommt man, indem man sich nicht über den Film vorab informiert (keine Texte, keine Trailer usw.). Völlig unvoreingenommen anschauen, selbst wenn der Anfang nicht das ist, was man sich erwartet.
Danke für die Empfehlung. Der Anfang war etwas schwach aber dann wurde es richtig interessant.
devilsown wrote: Sieben
Noch immer der tolle Streifen, den ich Erinnerung hatte. Hab ihn im O-Ton geschaut, die deutsche Tonspur ist erschreckend schlecht…
Den könnte ich echt mal wieder schauen, danke für die Erinnerung
Ich hatte zuletzt die Serie "The Last Kingdom" gesehen, die mit dem Spielfilm "Seven Kings Must Die" abschließt. Ich fand ihn als Abschluss sehr gelungen.
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