Hab mich gerade gestern mit einem Kumpel ausgetauscht, dem hat er auch nicht besonders gefallen - das Anfangsdrittel ist definitiv das beste, vielleicht hätte man es in dem Stil beibehalten sollen - mir hat er wie gesagt sehr gut gefallen, wobei im Nachhinein betrachtet das 8/10 vielleicht etwas zu hoch gegriffen war. Aber weniger als ne 7 ist es für mich persönlich nicht.
Anfangs war ich auch vom Ende enttäuscht, aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr machte es Sinn. Es ging nicht darum ein klassisches Ende zu zeigen, wo die Rakete einschlug und das Unausgesprochene zeigte, worauf der Film die ganze Zeit hinsteuerte. Es ging hier vielmehr um das vorher. Es ist egal ob Russland, Nordkorea oder der Iran Schuld gewesen wäre - man wollte keinen bestimmten Antagonisten. Das hätte meiner Meinung nach viel von der Magie des Films zerstört. Genau aus dieser Unwissenheit kam ja viel von der Spannung und der inneren Anspannung. So bleibt es jedem sich überlassen, wie er das Ende interpretiert.
Was man sich wirklich sparen hätte können, waren die drei Blickwinkel. Hab nix gegen solche, wenn sie gut eingesetzt werden und wirklich unterschiedliche Perspektiven zeigen. Hier aber gibt es kaum Unterschiede und es zieht sich einfach nur. Man hätte beim ersten bleiben sollen, der auch am besten die Spannung erzeugte. Nach dem Wechsel fühlt man sich, als hätte man bei 150 auf der Autobahn auf die Bremse getreten.
Ich verstehe die Kritik an dem Film. Aber für mich sind es dann halt auch durch die unterschiedlichen Rollen auch unterschiedliche Filme.
Ich fand den Anfang nicht besonders gut, sondern alles irgendwie durchschnittlich. Diese "Spannung" hab ich in hunderten Filmen genau so gesehen. Aber dafür die anderen Teile eben auch. Zuerst Thriller, dann Mediator und dann Politik wie es wirklich ist. Spiegel vorhalten.
Nachdem der Film anfangs doch hart genervt hat, konnte er das Ruder mit einigen einigermaßen lustigen Einfällen und 1-2 ganz guten Songs nochmals rumreißen...
hmmm...weis jetzt nicht so genau was ich damit anfangen soll...einerseits gut gemacht, anderesits ziemlich konfus was der Film jetzt eigentlich seien soll...und definitiv zu lang, was man auch ab der Hälfte merkt...
hmmm...weis jetzt nicht so genau was ich damit anfangen soll...einerseits gut gemacht, anderesits ziemlich konfus was der Film jetzt eigentlich seien soll...und definitiv zu lang, was man auch ab der Hälfte merkt...
2,5/5
Sehe ich genauso- gerade fertig geworden mit dem Film ! Soll Oskar fähig sein…
hmmm...weis jetzt nicht so genau was ich damit anfangen soll...einerseits gut gemacht, anderesits ziemlich konfus was der Film jetzt eigentlich seien soll...und definitiv zu lang, was man auch ab der Hälfte merkt...
2,5/5
Sehe ich auch so, kann den Hype nicht ganz nachvollziehen - mehr als ok war das für mich nicht!
hmmm...weis jetzt nicht so genau was ich damit anfangen soll...einerseits gut gemacht, anderesits ziemlich konfus was der Film jetzt eigentlich seien soll...und definitiv zu lang, was man auch ab der Hälfte merkt...
2,5/5
Da stimme ich voll mit ein. Der Film möchte eigentlich eindeutig etwas Großartiges über Gerechtigkeit, Identität und Widerstand aussagen – doch vergisst dabei viel zu oft, das er nur ein Film ist. Was eine richtig gute und vielschichtige Geschichte über Konflikte und Moral hätte werden können, zerfällt stattdessen in eine Checkliste moderner, ideologischer Narrative, an denen der Film sich eins nach dem anderen abarbeitet ohne je zu überraschen. Jede Szene fühlt sich an, als wäre sie geschrieben worden, um Reaktionen in den sozialen Medien zu generieren, und nicht, um emotionale oder erzählerische Tiefe aufzubauen.
Das Ergebnis ist ein seltsam hohles und irritierendes Erlebnis: technisch absolut top notch - aber die Geschichte stumpf und vor allem seelenlos. Das moralische Universum ist wie mit einem Buntstift im Bilderbuch für 3 Jährige gezeichnet. Die eine Seite ist unwiderruflich böse, die andere allgemein erleuchtet und dazwischen gibt es keinen Raum für Nuancen, Empathie oder echten menschlichen Kampf. Das zerstört eigentlich alles wofür dieser Film stehen will.
4/10 2 mal bearbeitet, zuletzt 17. Nov. 2025, 12:05 Uhr
Starkes Ding mit durchaus ekligen Szenen, die in Erinnerung bleiben werden... Und auch die Charaktere handeln nachvollziehbar - was man ja von den 0815 Horror-Dingern nicht so kennt...
weird shit...und das Ende hab genau so kommen gesehen
3,5/5
Ich mag Yorgos Lanthimos, auch wenn ich mit seinen letzten beiden Filmen überhaupt nichts anfangen konnte. Umso froher war ich am Ende, dass Bugonia wieder richtig gut geworden ist. Gute darstellerische Leistung (Jesse Plemons!) mit einem noch besseren Ende. Der Film ist nichts fürs Mainstream, aber alle Yorgos-Fans kommen voll auf ihre Kosten.
A House of Dynamite
8/10
Toller Spannungsbogen, super Inszenierung, interessantes Szenario welches den Zeitgeist trifft, passender Soundtrack.
also ich fand den nicht so toll...fängt zwar gut an, aber ab der Mitte gehts nurnoch bergab und das Ende war ziemlicher Murks...
2,5/5
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